Braun CoolTec Rasierer im Test: Das Ding ist "cool"!

Jens Herforth 1

Bitte? Ein Rasierer-Test? Wir sind hier doch auch GIGA ANDROID und nicht auf GIGA Lifestyle? Völlig richtig! Ich wurde aber über Twitter gefragt, ob wir einen CoolTec Rasierer auf unsere Leser verlosen möchten und da konnte ich nicht nein sagen. Rasieren müssen sich wahrscheinlich einige von euch und die „CoolTec“ Technologie hat mich neugierig gemacht. Taugt das was?

Also vorab: Ihr könnt einen Braun CoolTec Rasierer gewinnen! Aber ob das gute Stück die Mühe wert ist und ob diese „aktive Kühltechnologie“ wirklich etwas taugt, wollte ich selbst herausfinden. Wir bei GIGA ANDROID schauen gerne über den Gadget-Tellerrand und wenn es für euch auch noch etwas zu gewinnen gibt, sind wir gern dabei! Ein Testgerät wurde mir ebenfalls zugeschickt. Ich habe ein paar Wochen lang meinen Bart gepflegt, damit ich auch wirklich etwas über das Gerät sagen kann.

Braun CoolTec Commercial.

Was ist CoolTec eigentlich?

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Als ein „integrierstes, elektro-keramisches Kühlelement“ wird die CoolTec Technologie beschrieben. Vereinfacht gesagt liegt zwischen den einzelnen Rasierern eine Alu-Scheibe, die sehr kalt wird und die während der Rasur die Haut kühlt. Damit sollen Hautirritationen minimiert werden. Wer sich rasiert, kennt das vielleicht: Rote Flecken, Pusteln und eine sehr sensible Haut. Klar, während einer Rasur wird die Haut durch die Reibung sehr warm, mit der CoolTec Technologie wird die Haut kühler gehalten.

Vorteile des Braun CoolTec?

Durch die Kühlung bleibt die Haut ruhiger, ich habe seitdem fast keine Hautirritationen mehr. In der Box ist zudem ein praktisches Reiseetui, Öl für die Klingen, eine kleine Bürste und eine Ladebox zum Hinstellen. Der Braun CoolTec ist übrigens ein Trocken- und Nassrasierer, der Akku hält bei kurzen Rasuren wirklich ausgesprochen lange und lädt innerhalb von ca. 60 Minuten vollständig auf.

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Das Alu-Kühlelement fühlt sich während der Rasur wie ein trockener Eiswürfel auf der Haut an. Sehr abgefahrene Rasier-Erfahrung und wirkungsvoll. Außerdem befindet sich ein kleiner Trimmer auf der Rückseite, perfekt um den Bart zu stutzen oder die Koteletten zu richten.
Praktisch: Es gibt eine Reisesicherung. Durch langes drücken des An-/Aus-Schalters wird diese aktiviert.
Unpraktisch: Wenn man das nicht weiß, kann man auch mal leicht in Panik geraten und denken, dass der Rasierer kaputt ist.

Nachteile des Braun CoolTec?

Das 3-fach-Schersystem ist zwar gut beweglich, bekommt aber trotzdem nicht jedes Barthaar zu greifen. Ich musste oft nachbessern, gerade am Hals habe ich immer gute Erfahrungen mit einem runden 3-fach-Scherkopfsystem gemacht. Der Braun CoolTec ist dafür leider nicht geeignet. An weniger verwinkelte Stellen (Wange, Kinn) habe ich aber gute Erfahrungen gemacht.

Bei längerer Rasurabstinenz wird auch etwas schwieriger. Bis ich einen 7 Tage Bart wegrasiert habe, dauert es wirklich lange. Daher habe ich oft mit einem Trimmer ohne Aufsatz vorgeschnitten. Danach verrichtet der CoolTec seine Arbeit vorbildlich.

Lohnt sich der Braun CoolTec?

Meiner Meinung nach ja. Die Kaltrasur ist extrem gut und half wirklich gegen 90% meiner Hautirritationen nach einer Rasur. Braun hat hier echt ganze Arbeit geleistet. Das Kühlelement ist schnell aktiv (ca. 3-5 Sekunden), kann wahlweise sogar deaktiviert werden und ist eine tolles, nützliches Gimmick im morgendlichen Rasur-Ritual.

Wer dagegen einen kräftigen Rasierer sucht, der schnell, sauber und präzise auch an schwierigen Stellen rasiert, dem würde ich noch nicht den CoolTec empfehlen. Dafür muss man leider etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Technologie sollte Braun aber fortführen. Ein Kühlelement in einem runden 3-fach-Scherkopfsystem wäre ein Traum!

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