1 von 14 © © Thomas C. Card

Der in New York lebende Fotograf Thomas C. Card verbrachte viele Monate in den Tiefen der „hyper-modernen unteren Regionen“ Japans. Dort dokumentierte er die unterschiedlichsten  Styles auf den Straßen. So bekam er von Neon-Perücken bis zu Gasmasken als Zubehör, eine von Mode-Identitäten geprägte Szene zusehen.

„Das Land erlebt einen Aufschwung des nationalen Stolzes und die Teilnehmer in der Street-Fashion feiern ihre einzigartige Platzierung innerhalb der japanischen Kultur.“ - Thomas C. Card

Während des Spaziergangs, vorbei an den vielen Identitäten, wurde er stark inspiriert und hat einige von ihnen - vor allem Frauen - in ein Studio für Porträtaufnahmen eingeladen, um die Einzigartigkeit der Charaktere festzuhalten. Er präsentiert mutige Persönlichkeiten und eine gewisse Grenzschub-Ästhetik, die es in Japan vorzufinden gibt. Dabei ist deutlich eine Mischung aus Cosplay, Lolita-Mode und „Kawaii Fashion“ (süße Fashion) zu erkennen.

„Das was ich vorfand, war absolut erstaunlich und jede Mode wurde anders „fokussiert.“ So wurde im ersten Produktionsprozess verschieden gruppiert und definiert. Ich bin total begeistert von den Mädchen gewesen, da jedes Mädchen so von ihrem Aussehen und Ausdruck überzeugt war.“ - Thomas C. Card

Die Fotos sind allesamt in dem Buch „Tokyo Adorned“ zusammengetragen worden und stellen eine lebendige Seite der Kultur und Gegenkultur in Japan dar. Ein Teil der Einnahmen wird an die Second Harvest Japan (Lebensmittelbank) gespendet.

Weitere Artikel zu diesem Thema: