Dell hat nun offiziell bestätigt, dass man im Hinblick auf das Brexit-Votum und den schwachen Pfund die Preise in Großbritannien um satte 10 Prozent erhöhen musste. Immer mehr Unternehmen müssen mittlerweile auf den deutlichen Verfall der Währung reagieren, was in erster Linie natürlich die britische Bevölkerung trifft.

Dell muss Preise um 10 Prozent anheben

Während Unternehmen wie Vodafone und Samsung nach dem Brexit-Votum vor der Überlegung stehen, die Hauptzentralen für Europa aus London in eine andere europäische Hauptstadt auf dem Festland zu verlegen, muss Dell die Preise für seine Hardware in Großbritannien um 10 Prozent anheben. Der IT-Hersteller aus den USA kann den gefallenen Wert des Pfund Sterling nur so ausgleichen, um keine zu großen Verluste in Großbritannien zu machen. Erst gestern viel der Wert auf bis zu 1,28 Dollar, was einem Tiefststand gleichkommt, der zuletzt 1985 erreicht wurde. Dass die Unternehmen aus dem Ausland da nicht einfach zuschauen können, ist auch klar, zumal der IT-Markt in England sehr wichtig für viele große Unternehmen ist.

Experten erwarten nach dem Brexit-Votum im laufenden Jahr einen extrem schrumpfenden Markt um bis zu 15 Prozent. Der PC-Markt ist sowieso schon sehr schwach und labil, da passt es Dell überhaupt nicht, dass die Verkaufszahlen in einem so wichtigen Land wie Großbritannien noch weiter fallen sollen. Das wird natürlich auch damit zusammenhängen, dass die Preise durch den schwachen Pfund steigen werden. Auch das OnePlus 3 wird ab dem 11. Juli um 20 Pfund im Preis angehoben, kostet durch den schwachen Pfund aber trotzdem weniger als in Deutschland.

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Preiserhöhungen auch in Europa und Deutschland?

Aktuell sieht es nicht danach aus, dass auch in Deutschland und Europa die Preise für Dell-Hardware angehoben werden. Wenn der Pfund aber weiterhin so preiswert bleibt, könnten sich Einkäufe in Großbritannien lohnen, solange das Land noch in der EU ist. Durch den schwachen Pfund und die problemlose Lieferung beispielsweise von Amazon.co.uk sind Bestellungen mit Kreditkarte kein Problem. Noch wurde der Austritt aus der EU nicht durchgeführt, die Folgen sind zumindest für die dortigen Bewohner aber schon jetzt deutlich spürbar.

via neowin, theregister

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