Gedrosselt: Telekom schließt Musicload & Gamesload

Martin Malischek

Jetzt geht es doch fix: Innerhalb der nächsten Monate will die Telekom Music- und Gamesload schließen, außer es findet sich ein Interessent für die beiden Portale. Dass die Telekom nicht mehr an Musicload glaubt, war schon an Kooperationen mit Spotify zu sehen.

Gedrosselt: Telekom schließt Musicload & Gamesload

Doch nicht nur auf Spiele und Musik hat die Telekom keine „Lust“, sondern auch auf Bücher. Denn der eBook-Dienst Pageplace soll ebenfalls schließen, am 31. März. Zu dem Thema äußerte sich Thomas Kiessling, verantwortlicher Produktchef wie folgt gegenüber dem Handelsblatt:

Für uns macht eine Fortführung keinen Sinn mehr. Geschäftlich sind diese Modelle sehr unter Druck.

Folglich kommt der Schluss für die beiden Portale. Allerdings wenig verwunderlich, hatte die Telekom wohl den Schuss überhört und die Konkurrenz wie Steam und Spotify völlig außer Acht gelassen. Die Portale hatten durch teils günstigere und größere Auswahl eher die breite Masse angesprochen.

Außerdem hatte die Telekom schon längere Zeit kein neues Design für die beiden Dienste mehr parat, gegen die Konkurrenz wirken diese mittlerweile veraltet. Von der Schließung sollen rund 50 Mitarbeiter betroffen sein, die Gespräche der Übernahme der Dienste läuft noch.

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