Telekom-Kunden im Glück: So wurde das beste Handy-Netz noch besser

Simon Stich

Es geht voran: Die Deutsche Telekom hat in den letzten Monaten einige neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Die Abdeckung mit LTE ist damit erneut gewachsen – wenn auch nicht ganz so schnell, wie es sich mancher Nutzer auf dem Land wünscht. Funklöcher bleiben.

Telekom-Kunden im Glück: So wurde das beste Handy-Netz noch besser
Bildquelle: Pexels CC0.

Telekom: 400 neue Mobilfunkstandorte

Eigenen Angaben zufolge hat die Deutsche Telekom hierzulande im dritten Quartal des Jahres 2018 ganze 400 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Mit dem LTE-Ausbau steigt die Bevölkerungsabdeckung um 0,1 Prozentpunkte auf nun 97,6 Prozent. Bevölkerungsabdeckung beschreibt die tatsächliche Abdeckung der Bevölkerung mit Diensten, damit ist also nicht die Flächenabdeckung gemeint, die deutlich darunter liegt. Von einer geringen Flächenabdeckung sind vor allem Personen betroffen, die in dünn besiedelten Gebieten leben.

Als die Funklizenzen für LTE an die Mobilfunkanbieter versteigert wurden, durften diese bis zu zwei Prozent der Haushalte nicht bedienen. Die Deutsche Telekom ist mit ihren jetzigen 97,6 Prozent also nah dran an den schon zu Beginn geforderten Bedingungen. Auch bei einer Bevölkerungsabdeckung von 98 Prozent, die für das nächste Jahr geplant ist, wären etwa 30 Prozent der Bundesrepublik (in der Fläche) nicht mit LTE versorgt.

Im vergangenen Jahr betrieb die Deutsche Telekom hierzulande insgesamt 27.000 Mobilfunkstandorte. Bis 2021 soll sich diese Zahl auf 36.000 erhöhen.

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Telekom: „Wir reden nicht. Wir bauen“

Der jetzige Ausbau von LTE-Stationen dürfte sich auch für den Nachfolgestandard 5G positiv bemerkbar machen. Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie bei der Deutschen Telekom, schaut optimistisch in die Zukunft: „Mit Blick auf 5G dürfen wir beim Mobilfunkausbau nicht nachlassen. Wir müssen den Infrastrukturausbau weiter vorantreiben. Die Telekom hat beim Ausbau der Netze in Deutschland die Spitzenposition inne. Wir reden nicht. Wir bauen.“

Weniger optimistisch wird 5G in der Politik gesehen. Kanzleramtschef Helge Braun ist skeptisch, was den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes in Deutschland angeht. Ihm zufolge dürfte 5G „unfassbar teuer“ werden und nicht flächendeckend zur Verfügung stehen. Statt von 5G zu „träumen“, sollten sich die Mobilfunkanbieter zunächst auf 4G konzentrieren. Dass wir weiterhin mit Funklöchern leben müssen, davon ist auch Telefónica-Chef Markus Haas überzeugt. Ihm zufolge ist eine hundertprozentige Abdeckung einfach nicht möglich. Auch das kommende 5G-Netz, dessen Lizenzen bald versteigert werden, dürften Haas zufolge nicht zum Verschwinden der Funklöcher beitragen.

Was haltet ihr davon? Wie sieht die Verbindung bei euch aus und habt ihr Hoffnungen, dass es mit 5G besser wird? Meldet euch mit eurer Meinung in den Kommentaren.

Quelle: Deutsche Telekom via mobiFlip

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