DJI Spark: Kleine Selfie-Kameradrohne mit Gestensteuerung für 599 Euro vorgestellt

Peter Hryciuk

Der führende Drohnen-Hersteller DJI hat soeben mit der Spark eine revolutionäre kleine Kameradrohne mit besonderen Funktionen vorgestellt, die zu einem günstigen Preis für jeden Interessenten erschwinglich und bedienbar sein soll. Das kann DJI Spark:

DJI Spark: Selfie-Kamera-Drohne mit Gestensteuerung.

DJI Spark: Kameradrohne der nächsten Generation

Kameradrohnen liegen im Trend und erfreuen sich extrem großer Beliebtheit. DJI hat mit der Mavic Pro eine faltbare Drohne vorgestellt, die ohne Probleme im Rucksack verstaut und unterwegs verwendet werden kann. Mit dem DJI Spark geht das Unternehmen einen Schritt weiter. Der Quadcopter ist nicht nur kompakt gebaut, sondern unglaublich einfach zu bedienen und bei einem Preis von 599 Euro auch noch richtig günstig zu haben.

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Die DJI Mavic Pro kostet fast doppelt so viel:

DJI Spark startet aus der Hand

DJI Spark HandLaunch

Einen geeigneten Startplatz suchen zu müssen, ist Geschichte. DJI Spark wird aus der Hand gestartet. Einfach den Power-Button der nur 300 Gramm leichten Drohne drücken, Spark hebt ab und bleibt stabil in der Luft vor einem stehen. Ein Controller? Nein, den benötigt man nicht mehr. DJI Spark wird mit der Handfläche über Gesten gesteuert. Die Kamera und Sensoren an der Front der Drohne orten den Benutzer, bleiben auf Abstand und können Funktionen wie Videos und Fotos über bestimmte Handzeichen auslösen.

GPS und GLONASS sind an Board, damit der Quadcopter immer weiß, er sie sich befindet. Bricht die Verbindung mal ab, kommt der DJI Spark selbstständig zurück und landet dort, wo er aufgestiegen ist. Hindernisse werden dabei umflogen.

Neue QuickShot-Funktionen

DJI Spark Family Selfie

DJI integriert gleich mehrere neue Funktionen:

  • Dronie: Spark fliegt rückwärts empor
  • Kreisen: Spark rotiert um das Ziel
  • Helix: Spark fliegt spiralförmig aufwärts
  • Rocket: Spark fliegt steil nach oben

Es bleiben natürlich die bekannten Funktionen TapFly und ActiveTrack der DJI Mavic Pro erhalten, mit Pano-Modus und ShallowFocus kommen zudem zwei Features hinzu. Die erste Funktion kann Panoramabilder aufnehmen, bei der zweiten Funktion wird der Nutzer in den Fokus gerückt, während der Rest des Bildes verschwimmt. Kennen wir von modernen Smartphones.

Gelandet wird die Drohne auch mit einer Geste – und natürlich wieder in der Handfläche. Kollisionssensoren an der Front und an der Unterseite messen die Abstände zum Boden und der Hand. Die Kameradrohne kann so sogar in Räumen geflogen werden.

DJI Spark kann aber noch mehr

DJI Spark White Hover

Nun möchte natürlich nicht jeder eine Kameradrohe nur für Selfies verwenden. In Kombination mit einem Smartphone oder einem optionalen Controller entfaltet der DJI Spark sein volles Potenzial. Er steht den größeren und teureren Brüdern fast in nichts nach – und hat sogar Vorteile. Die Reichweite liegt bei bis zu 2 Kilometer, die Flugzeit mit einer Akkuladung bei maximal 16 Minuten und es ist ein 2-Achsen-Gimbal mit einer 12-MP-Kamera verbaut, die einen 1/2.3″-CMOS-Sensor mit elektronischer Bildstabilisierung besitzt. Videos können in Full HD und 30 Frames pro Sekunden aufgenommen werden. Erstmals kann eine Drohe von DJI per Micro-USB-Port aufgeladen werden, während der Akku im Gerät steckt. Das gab es noch nie.

DJI GO 4 App für einfache Videoerstellung

DJI hat zudem die eigene App aktualisiert und um einen neuen Modus erweitert, der die automatische Erstellung von Videos ermöglicht. In der „DJI GO 4“-App einfach die Clips aussuchen, die einem gefallen und schon wird ein Video zusammengestellt – optional mit eigener Musik. Alles auf dem Smartphone ohne PC und natürlich direkt teilbar.

DJI Spark: Preis und Verfügbarkeit

DJI Spark Sky Blue - Side 3-4

Die DJI Spark ist ab heute . Mitte Juni 2017 soll die Auslieferung beginnen. Es stehen mehrere Farben zur Wahl. Das „Fly More Combo“ beinhaltet einen zusätzlichen Akku, eine Tasche, Schutz für die Propeller, den Controller sowie weiteres Zubehör und ist für 799 Euro zu haben. Wer Interesse am Spark hat, sollte nicht zögern. Eines haben wir nämlich aus der Markteinführung des DJI Mavic Pro gelernt. Wer zu spät bestellt, muss Monate warten.

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