DJI stellt Phantom 4 Pro vor: State of the Art für Hobby-Drohnenpiloten

Marco Di Lorenzo

Die Pro-Version der Phantom-Reihe von DJI ist gewiss kein Spielzeug. Der vierten Generation seiner Enthusiasten-Drohne spendiert der chinesische Hersteller DJI eine stark verbesserte On-Bord-Kamera, Hindernis-Sensoren an jeder Seite, einen stärkeren Akku und einen Controller, der optional über ein eigenes Display verfügt.

DJI Phantom 4 Pro.

Die Phantom 4 vermeidet Unfälle so gut es geht

Mal ehrlich: Wer 1.700 Euro für eine Drohne hinblättert, will auf jeden Fall vermeiden, dass diese gegen den nächsten Baum oder Felsen fliegt. DJI will seine Kunden jetzt vor allen erdenklichen Horrorszenarien bewahren und stattet die Phantom 4 Pro mit zusätzlichen Sensoren aus: Der Vorgänger konnte bereits Hindernisse erkennen und diesen automatisch ausweichen – allerdings nur beim Vorwärts-Fliegen. Das aktuelle Modell „sieht“ nun in alle Richtungen und erstellt so, unterstützt durch neue seitliche Infrarot-Sensoren, eine 3D-Karte der Umgebung.

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Dadurch kann sich die Phantom 4 Pro auch komplett autonom positionieren und navigieren. Sie kann Routen abfliegen, die der Pilot mit dem Finger auf den Touchscreen seiner Fernbedienung zeichnet und Menschen, Fahrzeuge oder auch Tiere automatisch verfolgen – und das auch seitwärts. Bei aktivierter Hindernis-Vermeidung schafft die Drohne bis zu 50 km/h. Ansonsten sind über 70 km/h möglich.

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Kamera mit 1-Zoll-CMOS-Sensor

Auch die Kamera hat DJI ordentlich aufgebohrt. Gerade bei schlechteren Lichterverhältnissen soll der neue 1-Zoll-Sensor beeindruckender Bilder liefern. Ein höherer Dynamikbereich sorgt dafür, dass der Himmel nicht überbelichtet wird, während der Boden dunkel bleibt. Die Kamera der Phantom 4 Pro verfügt erstmals über einen mechanischen Shutter, die Blendenöffnung kann vom Piloten per Remote manuell geregelt werden.

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Fotos lösen mit bis zu 20 Megapixeln auf. Video können in bis zu 4K mit 60 fps gedreht und live auf das Display der Fernbedienung übertragen werden. Ein leistungsfähigerer Akku hält die Drohne bis zu 30 Minuten am Stück in der Luft.

Erstmals Fernbedienung mit Screen

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DJI bietet die Fernbedienung zum ersten Mal mit eigenem Display an – bisher musste das Smartphone herhalten. Für den Luxuscontroller muss man 300 Euro draufzahlen. Das Panel soll dafür eine Helligkeit von 1000 cd/m2 erreichen können und im direkten Sonnenlicht somit die meisten anderen Screens schlagen. Die neue Remote wechselt bei Interferenzen automatisch zwischen der 2,4- und der 5,8-GHz -Übertragungsfrequenz, verfügt über integriertes GPS, einen Micro-SD-Steckplatz einem HDMI-Ausgang.

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Die Phantom 4 Pro kann bereits im DJI-Onlineshop für 1.700 Euro bestellt werden. Mit Display-Fernbedienung sind knapp 2.000 Euro zu bezahlen. Die Auslieferung sollte bereits in den nächsten Wochen beginnen.

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