„... diese Nachricht zerstört sich in 10 Sekunden selbst!“ – schnell noch lässig die 3D-Brille wegfern, boom, alle Daten sicher gelöscht. Was Ethan Hunt kann, können Dropbox-Nutzer bald auch, wenn auch nicht so optisch eindrucksvoll wie in Mission Impossible: Das kalifornische Unternehmen TigerText, das bereits eine App für sich-selbst-löschende Nachrichten im Play Store hat, wird diese Funktionalität künftig auch für Dropbox zur Verfügung stellen, um Nutzern zu erlauben, über den Cloud-Service geteilte Dateien mit einem Verfallsdatum zu versehen.

 

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Zuweilen kann es, nicht nur in Geheimdienstkreisen, vonnöten sein, Nachrichten, Dateien und andere digitale Informationen mit einem Verfallsdatum zu versehen, damit diese nicht ewig erhalten bleiben: Dabei kann es sich zum Beispiel um Tickets, Einladungen, vielleicht sogar Pressemitteilungen oder eben vertrauliche Mitteilungen halten, die nach Erhalt und Kenntnisnahme durch den Adressaten, tunlichst nicht weiter verteilt werden sollen.

TigerText hat sich genau diesem Bedürfnis angenommen und mit einer entsprechenden App bereits das Versenden von Text-Nachrichten dahingehend überarbeitet, dass der Absender festlegen kann, wie lange die Nachricht auf Servern und Bestimmungsgerät existieren soll. Über die Nutzung der Dropbox-API erweitert das Unternehmen diesen Service nun auf den beliebten Cloud-Speicher-Dienst.

So dürfen Nutzer der TigerText-Applikation für iOS über die Anwendung ab sofort auch auf ihren Dropbox-Account zu greifen, für Android und soll das Ganze in den kommende Wochen umgesetzt werden. Neben der Zeitsteuerung biete TigerText darüber hinaus den Vorteil, dass die so geteilten Dateien verschlüsselt und weder herunterladbar noch kopierbar sind.

Für Sicherheitsfanatiker oder eben Personengruppen, die tatsächlich häufig sensible Daten versenden eine interessante Anwendung. Oder wie seht ihr das – überflüssiges Feature oder sinnvolle Möglichkeit für ein wenig mehr Sicherheit im digitalen Datenverkehr?

TechCrunch [via t3n]