Virtual Reality: Ist dein PC bereit für die nächste Generation des Zockens?

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Das aktuelle Jahr steht im Zeichen von Virtual Reality. Mit den VR-Headsets Oculus Rift und HTC Vive können wir auf einem ganz neuen Niveau in virtuelle Welten eintauchen. Wir klären in diesem Artikel, ob eure Hardware fit für das Level-Up ist.

Virtual Reality: Ist dein PC bereit für die nächste Generation des Zockens?

Inzwischen sind die Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift und HTC Vive beide offiziell erhältlich und bringen die nächste Generation des Zocken zu uns nach Hause. Wir können damit noch tiefer in das Spielgeschehen eintauchen und tatsächlich selbst ein Teil der Spielwelt werden. Die neue Technik fordert aber auch entsprechende Hardware.

Dieser Artikel erklärt, was für die schöne, neue VR-Welt alles nötig ist und welche Komponenten aufgerüstet werden sollten.

Intel Core i5
Prozessor

Hier sind sich beide Hersteller der VR-Brillen einig: Es sollte sich für die virtuelle Realität mindestens um einen Intel Core i5 4590 handeln. Der auf Haswell-Architektur basierende Prozessor ist seit fast zwei Jahren auf dem Markt und bereits in vielen modernen Rechnern verbaut. Alternativ gibt HTC auch den AMD FX 8350 an, der sogar noch länger erhältlich ist. Die Anforderungen sind hier recht niedrig, weil sowohl die Hardware als auch Spiele vor allem die Grafikkarte fordern und weniger den Prozessor.

Sollte aber ohnehin ein Upgrade erforderlich sein, empfiehlt es sich, gleich zu einem neueren Modell zu greifen. Dazu gehört unter anderem die seit September erhältliche Skylake-Reihe, die mit einer 6 beginnt. Eine gute Wahl ist hier der Intel Core i5 6600. Der Vorteil der Reihe ist vor allem, dass sie weniger Energie verbraucht und die aktuellen DDR4-Arbeitsspeichermodule unterstützt. Ein Prozessor der Intel Core i7-Reihe ist dagegen nicht unbedingt erforderlich, obwohl natürlich mehr Leistung nie schadet.

Wichtig ist auch, dass das Mainboard die gewünschte Generation von Prozessoren unterstützt. Bei Rechnern, die als Komplettpaket gekauft wurden, ist das Board womöglich nur auf die verbaute CPU ausgelegt. Wer große Sprünge für das Herz des Rechners plant, sollte ein Update für die Hauptplatine eventuell berücksichtigen.

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Diese 50 Leute wollten eigentlich nur ihren Spiegel verkaufen (NSFW).

Arbeitsspeicher RAM

Arbeitsspeicher

Wer mit dem Aufrüsten von Hardware bereits vertraut ist, der weiß, dass ausreichend Arbeitsspeicher ein ganz zentrales Element für die Performance ist. Zwar reichen beispielsweise HTC Vive im Grunde schon vier Gigabyte, aber einige Spiele sind speicherhungriger. Sollten wir im Hintergrund noch andere Anwendungen wie etwa einen Browser nutzen wollen, empfiehlt sich tatsächlich mehr Speicher. Oculus Rift verlangt übrigens sowieso acht Gigabyte für den Arbeitsspeicher.

Wer viel mit dem Rechner arbeitet, sollte aber ernsthaft über ein Upgrade auf 16 Gigabyte nachdenken - vor allem, wenn es das Mainboard problemlos unterstützt. Damit kommt Windows nicht mehr so schnell ins Stottern. Die Entscheidung für DDR3 oder DDR4 ist allerdings nicht entscheidend. Mit einer neuen Skylake-CPU mag es sich aber vielleicht lohnen auf die neue Technik zu setzen, um den Computer fit für die Zukunft zu machen.

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Grafikkarte

Das Wichtigste für die neue Technik ist die Grafikkarte. Von der Leistung dieser Komponente hängt ab, wie sauber und hübsch die virtuellen Welten dargestellt werden können. Deswegen sind hier auch nur wenig Abstriche möglich. Die Bildwiederholrate muss einfach auf einem bestimmten Niveau liegen, damit es funktioniert. Dargestellt werden müssen konstant 90 Bilder in der Sekunde bei Full-HD-Auflösung (1920 x 1080). Daher setzen sowohl Oculus Rift als auch HTC Vive mindestens auf eine Nvidia GeForce 970 GTX oder eine AMD Radeon R9 290. Die Forderung nach einem HDMI 1.3-Anschluss ist wiederum leichter zu erfüllen. Aktuelle Karten haben in der Regel einen HDMI 2.0-Anschluss.

Grafikkarte
Grafikkarte 2

Beide Hersteller geben für ihre Grafikkarten an, ob sie „VR ready“ sind. Damit sollte es in der virtuellen Welt nicht ruckeln, denn das wäre wirklich lästig. Kommt es zu Bildaussetzern oder Problemen bei der Darstellung, kann das zu Schwindel oder Übelkeit führen. Mögliche Modelle sind beispielsweise die Asus Turbo GTX 970 oder die MSI Geforce GTX 980 Gaming 4G. Starke Leistung liefert auch die AMD R9 Fury X und die Nvidia GTX Titan X.

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Netzteil

Gern vergessen wird beim Upgrade der Hardware das Netzteil. Doch mit neuer Grafikkarte und Prozessor steigt vielleicht auch der Strombedarf. Wir müssen also das Netzteil entsprechend groß planen, sonst bleibt der Rechner still. Ein Core i5-Prozessor verbraucht mindestens 100 Watt. Mainboard, Speicher, Laufwerke und Lüfter kommen zusammen auf etwa 50 bis 70 Watt. Somit sind wir bereits bei 170 Watt. Dazu kommt noch die Grafikkarte, die locker 150 Watt frisst. Das Netzteil sollte also mindestens 400 Watt haben, aber besser sind 500 Watt, um eine ausreichende Reserve zu haben.

Für den Anschluss der Grafikkarte ist außerdem ein 6-poliger ATX-Stromstecker nötig. Auch das sollte man überprüfen, wenn man sein altes Netzteil behalten will oder ein neues kauft. Für Netzteile gibt es außerdem einen Standard namens „80 Plus“. Damit liegt der Wirkungsgrad bei mehr als 80 Prozent und setzt von seiner Leistung nicht zu viel in Wärme um.

Windows 10
Sonstiges

Wer sich einen richtigen Gaming-PC zusammenbastelt, kommt um eine SSD-Festplatte für das Betriebssystem heute kaum herum. Für die Spiele reicht dann eine ausreichend große normale Festplatte. Ein Blu-ray- oder DVD-Laufwerk ist wiederum nicht zwingend erforderlich. Die Spiele sind heute auch alle digital zu haben. Das hängt natürlich von der persönlichen Präferenz ab. Wer übrigens acht Gigabyte RAM verbaut, sollte für das Betriebssystem die 64-bit Version von Windows 7 oder Windows 10 nutzen. Linux und Mac OSX werden derzeit nicht unterstützt.

Auf Steam gibt es übrigens ein Tool, mit dem wir ganz einfach überprüfen können, ob unser Rechner schon jetzt für die neue Generation bereit ist. Die Software SteamVR Performance Test checkt die Komponenten und führt einen Test durch. Am Ende bekommen wir eine Empfehlung, inwieweit wir das System aufrüsten müssten. Weitere Informationen zum Thema VR und Aufrüsten der Hardware gibt es bei .

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Das sind die Mindestanforderungen für HTC Vive:

  • Windows 7 SP1
  • Intel i5-4590 oder AMD FX 8350
  • vier Gigabyte Arbeitsspeicher
  • Nvidia Geforce GTX 970 oder AMD Radeon R9 290
  • HDMI 1.4, Displayport 1.2
  • 1x USB-Anschluss mit USB 2.0

Das sind die Mindestanforderungen für Oculus Rift:

  • Windows 7 SP1
  • Intel i5-4590
  • acht Gigabyte Arbeitsspeicher
  • Nvidia Geforce GTX 970 oder AMD Radeon R9 290
  • HDMI 1.3
  • 3x USB-Anschluss mit USB 3.0 + 1x USB-Anschluss mit USB 2.0

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