Eidos Montreal, das Entwicklerstudio hinter Titeln wie Deus Ex: Human Revolution, Tomb Raider oder zuletzt dem recht kontrovers aufgenommenen Thief, trennt sich von 27 seiner geschätzt über 400 Mitarbeitern. Bereits im letzten Jahr kamen Gerüchte über eine problematische Entwicklungssituation des Serien-Reboots auf.

 

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Publisher und Mutterunternehmen Square Enix äußerte sich offiziell zu den Entlassungen:

„Es entspricht der Wahrheit, dass wir am heutigen Tag 27 Mitarbeiter entlassen mussten, leider ist dies eine Maßnahme, die jedes Studio von Zeit zu Zeit unternehmen muss um sicherzustellen, dass man die richtige Aufstellung für derzeitige und zukünftige Projekte hat. Es ist nie angenehm, aber wir versuchen so viel Unterstützung anzubieten, wie wir können. Wir arbeiten daran, so viele Mitarbeiter wie möglich in anderen Rollen hier oder in anderen Studios unterzubringen und wir stehen mit anderen Entwicklerstudios in Montreal in Kontakt, um für die Betroffenen einen Career Day zu organisieren. Wir sind ihnen für ihre harte Arbeit sehr dankbar und wünschen ihnen von ganzem Herzen alles Gute.“

Wie sich die Entlassungen auf die zukünftigen Projekte des Studios auswirken, bleibt abzuwarten. Erst im Juli 2013 gab Studiogründer Stephane D'Astous wegen unüberbrückbarer Differenzen mit Square Enix seine Position bei Eidos Montreal auf. Seitdem führt David Anfossi die kanadische Spieleschmiede.

Quelle: Kotaku

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Amélie Middelberg
Amélie Middelberg, GIGA-Experte.

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