EA: 40% Umsatz durch Downloadspiele für Ende 2017 prognostiziert

Luis Kümmeler

Im Rahmen seines Abschlussberichts für das jüngste Fiskaljahr hat der Publisher Electronic Arts kürzlich interessante Prognosen zum allgemeinen Spielemarkt aufgestellt. So ist das Unternehmen der Meinung, dass digitale Verkäufe von Konsolenspielen bis zum Ende des aktuellen Jahres 2017 rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen sollen.

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Mit steigenden Internetgeschwindigkeiten und Speicherkapazitäten schreitet der Wandel von physischen Datenträgern hin zu digitalen Angeboten stetig voran - so auch in der Videospielbranche. Viele Spieler halten zwar nach wie vor an der traditionellen Spieleform fest, doch wenn es nach dem Publishing-Riesen Electronic Arts geht, soll bis Ende 2017 ein großer Teil der Konsolenspielverkäufe dem digitalen Distributionsweg entspringen - um genau zu sein, mehr als 40 Prozent. Dies hat das Unternehmen laut der Webseite Eurogamer kürzlich im Rahmen eines offiziellen Finanzberichts verlauten lassen.

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Sollte EA Recht behalten, nähert sich die Industrie damit so langsam aber sicher der magischen 50-Prozent-Marke. Allerdings gibt es vor allem in Hinblick auf das Unternehmen selbst noch einige Dinge zu beachten, wie EAs Chief Financial Officer Blake Jorgensen erklärt hat. FIFA etwa dürfte dafür sorgen, dass der Publisher allein die 40-Prozent-Marke noch nicht so bald erreicht: Die weltweit erfolgreiche Fußball-Reihe verkauft sich in physischer Form weitaus häufiger, insbesondere in Ländern mit langsamer Internetverbindung. Der Shooter Battlefield 1 hingegen soll bereits 33 Prozent seines Umsatzes über den digitalen Weg erzielt haben.

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Der Kampf Retail- gegen Digitalfassung wird wohl noch lange Zeit andauern – Befürworter beider Lager haben Argumente auf ihrer Seite. So spricht für den digitalen Weg der klare Nutzerkomfort: Spiele sind sofort und ohne Umwege über Dritte verfügbar und können ohne nerviges Wechseln von Speichermedien über die Konsole gestartet werden. Anders, als das bei physischen Versionen der Fall ist, können diese digitalen Spiele jedoch nicht verliehen oder gar weiterverkauft werden. Außerdem legen nach wie vor viele Spieler und insbesondere Sammler großen Wert auf eine schöne Verpackung im Regal.

Wie siehst Du die Zukunft der Videospielbranche? Kaufst Du Deine Spiele weiterhin in physischer Form oder nur noch als digitale Version?

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