EA: Spaß der Spieler steht vor dem Profit

Marvin Fuhrmann 3

Electronic Arts will sich von seinem Ruf entfernen. In einem Interview verrieten die Verantwortlichen, dass sich das Unternehmen darauf konzentriert, dass die Spieler Spaß haben. Der Profit von Games steht dabei erst in zweiter Reihe.

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Electronic Arts hatte in der Vergangenheit nicht den besten Ruf unter den Spielern. Viele Gamer werfen dem Unternehmen vor, dass sie sich nicht auf den Spieler, sondern auf den Profit ihrer Spiele konzentrieren. Dies soll häufiger den Spielspaß deutlich verschlechtern. Doch das Unternehmen hat einen Wandel durchgemacht, wie EVP of global publishing Laura Miele in einem Interview mit MCVUK verriet:

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Es gibt für uns eine Verpflichtung gegenüber den Spielern, die Inhalte frisch und unseren Service am Laufen zu halten. Wir verdienen uns die Zeit, die Spieler mit unseren Games verbringen im Laufe des Spielezyklus. Die Beziehung zwischen Spielern und EA, ihre Zufriedenheit, ist unser Maßstab Nummer 1 für unser Unternehmen. Es geht nicht länger nur um Profit. Das verändert auch die Einstellung der Leute zu unseren Spielen und auf lange Sicht, wie sie Electronic Arts als Unternehmen wahrnehmen.

Ich sehe eine goldene Ära der Spieleindustrie, in der die Spieler an erster Stelle und im Zentrum der Business-Entscheidungen stehen. Intern messen wir Spielerempfinden und Bindungen an ein Spiel nun noch weit vor den Einnahmen. Wir haben einen Wandel durchgemacht. Wir hatten Spieler in unseren Studios, die uns bei Spielen geholfen haben. Es ist eine goldene Ära, weil die Spieler eine Stimme bei uns haben und mitentscheiden, was wir erschaffen.

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