Electronic Arts auf Platz 5 der meist gehassten Unternehmen

Alexander Gehlsdorf

Der Publisher Electronic Arts, der zuletzt aufgrund der Lootbox-Debatte in Star Wars Battlefront 2 schwer in der Kritik stand, ist derzeit noch unbeliebter als die Weinstein Company und die Trump Organization. Allerdings ist es nicht die schlechteste Wert, den das Unternehmen je hinnehmen musste.

Star Wars Battlefront 2 - The Last Jedi - Season Trailer.
Bereits zweimal wurde Electronic Arts in der Vergangenheit zur schlechtesten Firma der USA gewählt. Eine Position auf dem Siegertreppchen konnte sich das Unternehmen in diesem Jahr zwar nicht erarbeiten, belegt aber dennoch einen vergleichsweise hohen fünften Platz. Die Platzierung gehen aus Erderhebungen der Wall Street hervor.

Der Grund für die Missgunst gegenüber Electronic Arts ist vor allem das umstrittene Pay-to-Win-Modell, mit dem Star Wars Battlefront 2 ursprünglich starten sollte. Nach massiver Kritik der Spieler wurde der Echtgeld-Shop noch am Tag der Veröffentlichung entfernt. Dennoch sollen die Mikrotransaktionen in den kommenden Monaten zurückkehren. in den vergangenen Wochen wurde das Spiel unter anderem um zusätzliche Inhalte aus der achten Filmepisode erweitert. Nähere Informationen dazu findest du im Video.

Erstaunlich ist allerdings, welche Unternehmen im Vergleich offenbar einen besseren Ruf genießen, als Electronic Arts. So belegt die Weinstein Company, dessen Gründer Harvey Weinstein aufgrund zahlreicher sexueller Übergriffe zu einer der unbeliebtesten Personen der USA geworden ist, lediglich Platz 20. Die Trump Organization hingegen befindet sich auf Platz 12.

Auf dem ersten Platz der meist gehassten Unternehmen der USA befindet sich der Finazdienstleister Equifax, der 2017 von einer massiven Sicherheitslücke betroffen war, durch die private Daten von über 143 Millionen Kunden gestohlen wurden.

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