Electronic Arts: "Spieleentwicklung war früher einfacher"

Marvin Fuhrmann

Patrick Söderlund von EA hat sich in einem Interview dazu geäußert, wie schwierig es für kleine Entwickler geworden ist, in der Gaming-Branche zu überleben. Seiner Meinung nach war früher alles einfacher. Aber das muss nicht bedeuten, dass es nur noch große Unternehmen geben kann. 

Wir sind uns sicherlich alle einig, dass die Spieleentwicklung kein einfaches Brot ist. Jahre des Lebens werden einem Projekt gewidmet, nur damit am Ende die Spieler vielleicht unzufrieden sind und das Spiel in die Tonne kloppen. Heutzutage ist das noch schlimmer als zu Beginn der Gaming-Branche, so Patrick Söderlund, Head of Development bei EA im Interview mit The Guardian.

A Way Out ist der große Erfolg von Hazelight unter den Fittichen von EA. Ein Konzept, das man weiter verfolgen will. 

A Way Out – So funktioniert das Spiel.

Wir hatten einfach eine Idee für ein Spiel, das wir unbedingt machen wollten. Eines, was wir selbst spielen wollten und weil es keine vergleichbaren Spiele gab. Das war das Fundament unseres Geschäftsmodells. Es hat mich Jahre und das Jonglieren mit vielen Budgets gekostet, um Anerkennung zu bekommen und gesehen zu werden. Ich habe alles mitgemacht. Ich kann euch sagen, dass es vor 20 Jahren einfacher als heute war. Die heutige Arbeit als Entwickler ist sehr unterschiedlich. Eine schwierigere Welt.

So soll die Arbeit unter EA wirklich sein

So will EA in Zukunft den kleinen Entwicklern helfen, die ansonsten in der Gaming-Branche untergehen würden. Das erste richtig erfolgreiche Beispiel dafür ist A Way Out. EA bekommt ein tolles Spiel im Portfolio und das Team hinter dem Game darf seine Vision ohne Druck und finanzielle Probleme zu Ende bringen. Eine Win-Win-Situation für die beiden Parteien.

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