Elektronic Arts gehört noch immer zu den beliebtesten Arbeitgebern der Branche

Kamila Zych

Electronic Arts hat trotz der andauernden Kritik um seine Lootbox-Strategie wohl nicht viel an Beliebtheit eingebüßt – zumindest nicht aus Sicht der Mitarbeiter. Demnach gehört der Publisher zu einem der besten Arbeitgeber 2018.

EAs aktuelles Spiel Star Wars Battlefront 2 sorgt aktuelle für große Kontroversen:

Star Wars Battlefront 2: The Last Jedi.

Dabei wurde EA in den Jahren 2013 und 2014 zwei mal hintereinander zum schlechtesten Unternehmen in Amerika gekührt. Das Ergebnis des Mitarbeiter-Votings von glassdoor wirft nun ein komplett anderes Licht auf die Firma: Hier ist die Rede von einer „guten Arbeitsmoral und Vorteilen“ sowie von „tollen Menschen und (einer tollen) Atmosphäre, kreativer Arbeitsumgebung und vielen Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln“.

Trotz dessen findet sich die ein oder andere kritische Stimme zum Publisher: Ein anonymer deutscher Ex-Mitarbeiter spricht hier von „zu vielen Änderungen ohne Mehrwert“ und merkt an, dass „ständige organisatorische Veränderungen“ das Kundenerlebnis defokussieren würden. Er rät dem EA-Management: „Arbeiten Sie von der Kundenerfahrung zurück, nicht von Tabellenkalkulationen.“

Was sonst so fürschmutige Skandale in der Videospielbranche abgehen – das siehst du hier:

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Die größten Sex-Skandale der Videospiel-Branche.

EA belegt mit 4,3/5 Punkten Platz 56 im Ranking der Best Places to Work 2018. Zum Vergleich: Spitzenreiter Facebook hat 4,6/5 erhalten. Trotzdem liegt EA hinter Blizzard Entertainment, welches es auf Platz 28 geschafft hat und damit der beste Arbeitgeber der Videospielbranche ist.

Überrascht dich das Ergebnis des Mitarbeiter-Votings? Ist der Platz von EA gerechtfertigt oder hättest du das Unternehmen weiter unter auf die Liste gesetzt? Schreib uns deine Meinung in den Kommentaren!

 

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