FIFA 18: Hacker richtet Schäden in Höhe von 324.000 Dollar an

Marvin Fuhrmann

In FIFA 18 kam es zu einem Bruch der Sicherheitsmaßnahmen von EA. Ein User hatte sich Zugang zum System hinter der Fußballsimulation verschafft und dort enormen finanziellen Schaden angerichtet. Der Hacker, der dafür verantwortlich sein soll, steht nun vor Gericht und wird vermutlich eine Weile hinter Gittern landen.

Der Hacker namens Martin Marsich hat sich über die Systeme von NBA Live 15 einen Weg zu FIFA 18 verschafft. Denn über einen Exploit war es für ihn möglich, in das Backend von EA zu gelangen. Von dort war der Weg zu FIFA nicht mehr gesichert, da die Server gegenseitig als sicher und vertrauenswürdig eingestuft werden. Im Backend von FIFA 18 soll Marsich dann 17.000 Accounts erstellt und diesen eine Kopie des Spiels übertragen haben. Zudem erstellte er 8000 Accounts, die er mit einer Menge der Ingame-Währung versah.

FIFA 19 Offizieller Reveal-Trailer mit UEFA Champions League.

So sollen laut dem FBI mehr als 324.000 Dollar an Schäden entstanden sein. Die Accounts versuchte Marsich wohl über das Dark Net und einige Auktionshäuser im Netz zu verkaufen. Wie Kotaku berichtet, wurde der 25-Jährige am Flughafen von San Francisco von der Polizei aufgegriffen und befindet sich nun in Untersuchungshaft, bis die Verhandlung beginnt.

Bilderstrecke starten
10 Bilder
8 Dinge, die wir uns von FIFA 19 wünschen.

Dies soll in der nächsten Woche der Fall sein. Dann wird Marsich einem Richter vorgeführt. Sollte das Maximum als Strafe für den Hacker festgelegt werden, dann drohen ihm Entschädigungszahlungen in Höhe von 250.000 Dollar und eine Freiheitsstrafe von etwa fünf Jahren.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* gesponsorter Link