Neue AGB: Evernote-Mitarbeiter dürfen Notizen mitlesen – so widersprecht ihr der Schnüffelei

Kaan Gürayer 4

Der beliebte Notiz-Service Evernote sorgt für Entrüstung: Ab Ende Januar 2017 dürfen Mitarbeiter den neuen AGBs zufolge die Notizen der Nutzer mitlesen. Wir verraten, wie man der Schnüffelei widerspricht. 

Neue AGB: Evernote-Mitarbeiter dürfen Notizen mitlesen – so widersprecht ihr der Schnüffelei

Ab dem 23. Januar, so Evernote in einem Blogeintrag, sollen Unternehmensmitarbeiter Einblick in die Notizen einzelner Nutzer erhalten. Damit sollen die Mitarbeiter Maschinenlernprozesse überwachen und sicherstellen, dass die zugrundeliegende Software auch korrekt arbeitet. Zu Kontrollzwecken werden den Mitarbeitern einzelne Passagen aus Notizbüchern eingeblendet, die zufällig ausgewählt werden. Persönliche Informationen, verspricht Evernote, sollen ausgeblendet werden. Zudem sollen die Notizen nicht für Werbezwecke verwendet oder an Dritte weitergegeben werden.

Wer trotz der Beteuerungen von Evernote ein ungutes Gefühl dabei hat, dass Mitarbeiter des Konzerns in den eigenen Notizbüchern mitlesen können, kann der Aufzeichnung jedoch widersprechen. In den persönlichen Einstellungen den Haken bei „Improved Experience“ entfernen – und schon nimmt man nicht mehr am Maschinenlernprogramm teil.

Evernote: Bessere Erklärung soll folgen

Evernote-CEO Chris O’Neill hat derweil auf die Nutzerkritik reagiert und eingeräumt, dass die Änderung an den Allgemeinen Geschäftsbedingungen schlecht kommuniziert worden sei. Eine bessere Erklärung soll in den nächsten Tagen folgen, die außerdem auftauchende Fragen beantworten soll.

Quelle: heise

Huawei P9 bei Amazon bestellen * Huawei P9 mit Vertrag bei DeinHandy.de *

College Success with Evernote: Research.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung