„Facebook at Work“: Soziales Netzwerk will ins Büro (Update)

Martin Malischek 1

Einem Bericht der Financial Times zufolge will das Zuckerberg-Netzwerk Facebook nun auch die Büros erobern. Neben internen Kommunikationsmöglichkeiten möchte man wohl auch LinkedIn und XING an den Kragen. Das WallStreetJournal nannte nun ein mögliches Erscheinungsdatum.

„Facebook at Work“: Soziales Netzwerk will ins Büro (Update)
Bildquelle: Facebook | shutterstock.

Originalmeldung vom 17. November: In vielen Büros ist Mitarbeitern die private Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co. untersagt. Der soziale Netzwerkriese Facebook möchte jedoch genau in diesen Raum vordringen. Laut der Financial Times testen ausgewählte Unternehmen gerade „Facebook at Work“.

Facebook at Work: Künftig Arbeits- und Privatleben trennbar?

Zum einen ermögliche „Facebook at Work“ die interne Kommunikation im Unternehmen und biete somit einfachere Absprachen an,  als sie beispielsweise über E-Mails möglich sind. Außerdem soll ein gewöhnlicher Newsfeed angezeigt sowie Gruppen angeboten werden. Das Design unterscheide sich nicht sonderlich vom „normalen“ Facebook.

Für das Büro-Facebook muss ein separates Profil erstellt werden, welches mit dem bestehenden verknüpft werden kann. Ebenfalls sind Verknüpfungen mit Arbeitskollegen und -Kontakten möglich. Neben der Kommunikationsmöglichkeit knüpft die Zuckerberg-Plattform also an LinkedIn oder XING an, die sich als soziale Netzwerke für Arbeitskontakte etabliert haben.

Laut dem Bericht arbeitet Facebook an der besagten Arbeitsplattform bereits seit über einem Jahr. Außerdem wird über einen baldigen Start spekuliert.

Quelle: Financial Times, via The Next Web

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21 Beiträge, in denen alte Leute kläglich auf Facebook scheitern.

Update: Facebook at Work soll bereits im Januar starten

Laut dem WallStreetJournal können Unternehmen bereits im Januar 2015 auf Facebook at Work setzen. Unter anderem wurden jetzt weitere Details genannt, beispielsweise soll die Plattform vollkommen kostenfrei sein. Wie bereits erwähnt, soll Mitarbeitern von am Programm angemeldeten Unternehmen die Kommunikation mittels Chats ermöglicht werden.

Zum Start wird Facebook laut dem WSJ außerdem vollkommen werbefrei sein, zuallererst steht das Wachstum der Business-Plattform an erster Stelle.

Quelle: WallStreetJournal, via The Next Web

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