Facebook hilft Nutzern bei Privatsphäreeinstellungen

Martin Malischek 3

Vor knapp einem Monat verkündete Facebook, umgedacht zu haben und sich mehr um die Privatsphäre seiner Nutzer kümmern zu wollen. In nächster Zeit werden Tatsachen folgen: Facebook macht den großen Privatsphäre-Check.

Ab sofort werden neu erstellte Konten mit der standardmäßigen Einstellung „Freunde“ für das Teilen von Beiträgen ausgeliefert. Bisher war die Einstellung auf „Öffentlich“ gestellt. Somit konnten die ersten Postings von Nutzern, sofern die Option nicht umgestellt wurde, alle sehen, die das Profil aufgerufen haben.

Bereits angemeldete Nutzer werden in den nächsten Wochen zu einem „Privatsphäre-Checkup“ aufgefordert. In diesem werden sie darüber informiert, was die verschiedenen Einstellungen bedeuten und können überprüfen, mit wem sie welche Informationen teilen. Außerdem sollen die Rechte der genutzten Apps überprüft werden können und klarer ersichtlich sein.

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Nutzerfreundlichkeit: Alles für den Umsatz

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Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ändert Facebook seine Strategie von „Nutzer teilen standardmäßig alles“ zu „die Privatsphäre unserer Nutzer ist uns wichtig“. Der Umschwung kam mit einem neuem Denken einher: Je sicherer sich die Nutzer fühlen, desto mehr teilen sie. Umso mehr sie teilen, desto mehr Umsatz kann Facebook durch die geteilten Beiträge je Nutzer erzielen.

Facebook-User sollen sich also in Zukunft weitaus sicherer fühlen, damit sie mehr teilen.

Quelle: Facebook Newsroom
Artikelbild via shutterstock

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