Facebook: Monetarisierung eigenständiger Apps geplant

Martin Malischek

Facebook äußerte sich zu den Plänen der Monetarisierung seiner eigenständigen Anwendungen. Außerdem gab Mark Zuckerberg in einem Interview bekannt, weitere Anwendungen bereits in Planung zu haben.

Facebook: Monetarisierung eigenständiger Apps geplant

Das größte soziale Netzwerk der Welt hat große Pläne: Facebook möchte mehr Stand-Alone Apps entwickeln und diese bei großem Erfolg auch monetarisieren. Werbeanzeigen sollen nachträglich eingefügt werden, damit die Nutzer anfangs nicht verschreckt werden.

Facebook wird in Zukunft mehr Ressourcen in die Entwicklung eigenständiger Apps wie Facebook Paper stecken. Bekommen diese genug Aufmerksamkeit, so ca. ab 100 Millionen Nutzern, wird die Anwendungen monetarisiert.

Kurzfristige Ausgaben, dafür aber längerfristige Einnahmen

Ab solchen Nutzerzahlen werde zudem mehr Zeit und Geld in die Entwicklung gesteckt und die jeweiligen Applikationen in Sachen Funktionen stark ausgebaut. Damit wird zwar kurzfristig kein Geld verdient, sondern investiert.  Doch genau das sei der Plan, so Zuckerberg. Ein solcher Werdegang könne zwar teils mehrere Jahre in Anspruch nehmen, doch sichere man sich so längerfristig Einnahmen.

Diese Pläne kann man beispielsweise gut an Instagram festmachen - über das Bildernetzwerk sind zwar bereits Anzeigen ausgeteilt worden, doch bis jetzt lassen sich die Werbeeinblendungen an der Hand abzählen. Dies könnte sich in der Zukunft durchaus ändern, da der Dienst mittlerweile für viele unabdingbar ist.

Facebook: 4 der 7 größten Internet-Dienste sind von Google

Außerdem schmeckt es Mark überhaupt nicht, dass vier der sieben größten Dienste dem Suchmaschinenriesen Google zuzuschreiben sind. Genau das will Facebook mit der oben genannten Strategie ändern.

Ob die Pläne auch auf WhatsApp übertragen werden, ließ Mark Zuckerberg offen.

Quelle: TechCrunch

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