Hate With Friends: Endlich alle Facebook-Freunde hassen!

Kamal Nicholas 1

All you need is love. Dieser Beatles-Song ist wohl das komplette Gegenteil der neuen Facebook-Anwendung „Hate with Friends“. Diese klärt euch darüber auf, ob vermeintliche Facebook-Freunde euch in Wirklichkeit eigentlich hassen bzw. könnt ihr damit euren „Freunden“ sagen, dass ihr sie hasst. Ach wie schön.

Nachdem die Anwendung bang with Friends im besten Falle dafür sorgt, dass ihr einen Bettpartner unter euren Facebook-Freunden findet, hilft Hate with Friends euch nun also dabei, auf ganz einfache Weise die Verhältnis-Fronten zu klären. ganz nach dem Prinzip: „Halte deine Freunde nahe bei dir, aber deine Feinde noch näher“.

Sobald ihr „Hate with Friends“ mit eurem Facebook-Profil verbindet, könnt ihr ausgewählten Freunden dann mit dem Hass-Knopf eure wahren Gefühle mitteilen. Hasst ihr mehrere Personen, mit denen ihr (aus nicht nachvollziehbaren Gründen) befreundet seid, könnt ihr euch diese in eurer Übersicht anschauen. Den verhassten Personen wird dies, so wie auch bei Bang with Friends, erst dann angezeigt, wenn sie euch zurück hassen. Dies wird euch dann auf eurer Pinnwand angezeigt. Sollte euch jemand zurück hassen, wird euch dieses angezeigt.

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hate wih friends

„Hate with Friends“ ist damit sowas von Anti-Facebook, dass es eigentlich schon wieder lustig ist. Während die einzig wichtige Währung auf Marc Zuckerbergs sozialem Netzwerk der „Like“ zu sein scheint, fehlt auf der Seite weiterhin jegliche Form des Missmuts. Gerade im Zusammenang mit Paul Walkers Tod ist mir das mal wieder stark aufgefallen, wenn unter der traurigen Nachricht hunderte „likes“ prangen.

Der Entwickler der App Chris Baker sieht die ganze Sache mit Humor. Wie er im Gespräch mit der LA Times mitgeteilt hat, hofft er , dass die Leute die Anwendung als Witz behandeln und es ihnen dabei hilft, Facebook auf neue, lustig Weise zu sehen. Ganz dem Prinzip vielleicht:

Obwohl Social Networking eigentlich dazu da ist, Spaß zu machen, kann es für viele auch zu Stress führen. Für Baker sind die soziale Netzwerke deshalb auch zu „furchtbaren Parties“ geworden, „denen man nicht entkommen kann“. Ferner teilt Baker mit: „Wir sind in sozialen Netzwerk-Verpflichtungen mit Leuten eingesperrt, die wir nicht mögen“.

Baker glaubt nicht, dass seine Anwendung häufig genutzt wird, doch vielleicht hilft es ja tatsächlich einigen Menschen dabei, Facebook in einem neuen Licht zu sehen? Na dann: Happy Hating!

Quelle: Hate With Friends, LA Times

 

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