Die 10 besten Tipps wie ihr Falschmeldungen erkennt

Rafael Thiel 3

Der US-amerikanische Präsident besitzt bekanntlich eine gespaltene Haltung gegenüber Nachrichten und Berichten. Er neigt dazu, unliebsamen Schlagzeilen ein ausdrucksstarkes „WRONG!“ entgegenzuwerfen. Ein geflügeltes Wort seiner bisherigen Amtszeit sind die sogenannten „Fake News“, die aus allen politischen Spektren zu stammen scheinen. Wer soll da noch durchblicken? Eine Liste von 10 Tipps soll dabei helfen, Falschmeldungen im Netz zu erkennen.

Im Zentrum der aktuellen Debatte rund um die Fake News steht Facebook. Das soziale Netzwerk dient schließlich zur Verbreitung von Inhalten weltweit – das ist die Philosophie der Plattform, die auch nicht vor der Politik haltmacht. Das Problem ist nur: Facebook will und darf nicht zensieren und kann falsche Meldung ohnehin nur schwer automatisiert erkennen. Es existieren zwar mittlerweile Recherche-Teams, um Falschmeldungen richtigzustellen, kommen die aber angesichts der schieren Größe des Netzwerks auch nur bedingt hinterher.

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21 Beiträge, in denen alte Leute kläglich auf Facebook scheitern

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Wie also verfahren? Ganz einfach: Facebook vergrößert das Recherche-Team. Nein, nicht mit bezahlten Redakteuren, sondern indem die Plattform alle seine Nutzer miteinbezieht. An prominenter Stelle wird fortan darauf hingewiesen, auf Falschmeldungen Acht zu geben. Dabei sollen 10 im Grunde auch außerhalb von Facebook gültige Tipps helfen, Fake News zu erkennen.

Tipp 1: Die Überschrift

Eine Überschrift will per se Aufmerksamkeit generieren, das stimmt. Sollte der Titel aber übertrieben reißerisch erscheinen, vielleicht in Großbuchstaben geschrieben und mit Ausrufezeichen gespickt sein, liegt es nahe, dass jemand Aufmerksamkeit um jeden Preis sucht. Das ist bei Falschmeldungen häufig der Fall, die ja nur existieren, um viele Menschen in die Irre zu führen. Darum Hirn einschalten und bei unglaubwürdigen Überschriften erstmal Vorsicht walten lassen.

Lies Überschriften kritisch.

Tipp 2: Die URL

Besonders dreist sind Falschmeldungen, wenn sie im Windschatten einer populären und renommierten Nachrichtenseite agieren. Oftmals ahmt die URL einer vertrauenswürdigen Quelle nach, indem nur minimale Änderungen am echten URL-Namen vorgenommen wurden. Damit sollen sich Leser in falscher Sicherheit wiegen. Also bei sensiblem Thema besser nochmal die URL überprüfen, bevor dem auf Facebook oder anderswo gefundenen Artikel Glauben geschenkt wird.

Sieh dir die URL genau an.

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