Unter anderem war der WhatsApp-Kauf durch Facebook von der Federal Trade Commission abhängig. Diese nickte den „Deal“ zwar ab, allerdings dürfen, ohne Zustimmung der Nutzer, keine Nutzerdaten ausgewertet werden.

Für die Auswertung der Chatverläufe und weiterer Aktivitäten der WhatsApp-User bedarf es deren direkter Zustimmung. Außerdem müssten die Datenschutzbestimmungen geändert werden, die bisweilen versichern, dass keine Daten ausgewertet oder gesammelt werden (Zusammenfassung, übersetzt):

  • WhatsApp sammelt keine Namen, E-Mails, Adressen oder andere Kontaktinformationen seiner Nutzer aus den Adressbüchern.“
  • „Wir sammeln keine Standort-Daten.“
  • „Die Nachrichten die über den WhatsApp-Dienst versendet werden, werden nicht kopiert, gespeichert oder archiviert.“
  • „Wir benutzen deine Handynummer nicht, um dir Werbung ohne deine Zustimmung zuzusenden.
  • „Wir verkaufen oder geben deine Profildaten nicht an Drittanbieter ohne deine Zustimmung weiter.“

Ebenfalls sprach die FTC eine weitere Empfehlung aus: Bei Änderungen der Datenschutzbestimmungen solle den Messenger-Nutzern die Möglichkeit gegen werden, der Auswertung ihrer Daten widersprechen zu können. WhatsApp und Facebook versicherten bei der Bekanntmachung des Kauf-Vorhabens ohnehin, dass sich nichts ändern würde.

Ein Facebook-Sprecher bekräftigte, dass nach Abschluss des Kaufs weiterhin die jeweilig geltenden Gesetze und Einschränkungen berücksichtigt und eingehalten würden. Außerdem sei Facebook darüber erfreut, dass die FTC die Auswertung des Deals abgeschlossen habe.

Quelle: Techcrunch
Artikelbild via shutterstock, Bearbeitung durch Martin Malischek

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Martin Malischek
Martin Malischek, GIGA-Experte.

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