Facebook filtert künftig Beiträge von Ex-Partnern heraus

Tuan Le

Facebook will es gebrochenen Herzen leichter machen und hilft in Zukunft dabei, ehemalige Romanzen aus dem eigenen Blickfeld zu verbannen. So wird es bald möglich sein, Beiträge von Ex-Partnern auszublenden, Markierungen zu entfernen und die betroffenen Personen insgesamt aus der eigenen Social Network-Sphäre auszuschließen, ohne sie blockieren oder aus der Freundesliste zu entfernen zu müssen.

Nachdem Google bereits in der Fotos-Applikation an die Menschen gedacht hat, die gerade eine vergangene Beziehung zu vergessen versuchen, hat nun auch Facebook für solche unschönen Fälle einige neue Features eingeführt: Wer seinen Beziehungsstatus in Zukunft zu „Single“ ändert, wird sogleich einen Assistenten präsentiert bekommen, um etwaige weitere Schritte für das Beziehungs-Aus einzuleiten. Dazu zählt beispielsweise das Ausblenden von Posts, die der Ex-Freund oder die Ex-Freundin verfasst hat – und die vermutlich emotional aufgewühlt hätten – sowie das Entfernen von Markierungen in Fotos, die im Zusammenhang mit der verflossenen Liebe stehen.

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Angesichts all dieser Mühen stellt sich manch einem vielleicht die Frage, warum man die betreffende Person nicht gleich löscht oder blockiert. Nun, für Beziehungen, in denen das Ende im beidseitigen Einverständnis eingetreten ist (sowas soll tatsächlich auch vorkommen) – kann es zudem gut sein, dass man die Verflossenen nicht vor den Kopf stoßen oder diese durch das Löschen auf Facebook aus dem Leben verbannen will. Benachrichtigt wird die andere Person nämlich über die durch das neue Feature vorgenommenen Änderungen nicht, was für viele Nutzer Ausschlag gebend für die Verwendung des Tools sein könnte. Außerdem trifft man sich bekanntlich immer zwei Mal im Leben – vielleicht möchte sich der eine oder andere noch eine kleine Hintertür offen halten …

Vorerst kommen aber nur die US-amerikanischen Nutzer in den Genuss des Features, weitere Länder werden nach dem Pilot-Projekt aber wohl folgen – getrennt wird sich schließlich überall auf dem Planeten.

Quelle: Facebook via heise

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Tuan Le
Tuan Le, GIGA-Experte.

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