Facebook M im Test: Virtueller Assistent lässt Google Now und Siri ziemlich alt aussehen

Tuan Le 3

Facebook M kann derzeit bereits von einigen Nutzern in den USA getestet werden und scheint der Konkurrenz von Google Now und Siri tatsächlich so einiges Voraus zu haben. In einem ersten Test absolviert M nicht nur lässig den gängigen Small Talk, sondern erledigt auch allerlei Aufgaben von Restaurant-Empfehlungen bis hin zum Buchen von Flügen.

Braucht die Welt wirklich einen weiteren Sprachassistenten? Wenn es nach Facebook geht, ja: Mit Facebook M, einem über dem Facebook Messenger kontaktierbarem virtuellen Butler, soll der Nutzer in Zukunft komfortabel verschiedenste Informationen abrufen sowie Hilfestellungen bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben erhalten. Anders als bei Siri und Google Now, tippt man die Fragen und Befehle als Chatnachricht statt sie ins Mikrofon zu sprechen. Derzeit befindet sich das Programm noch in einer Testphase in San Francisco, doch einem ersten Erfahrungsbericht von Buzzfeed zufolge, schlägt sich der neue Sprachassistent bereits mehr als wacker.

Facebook M: Clevere AI empfiehlt Restaurants, bucht Flüge und markiert Termine

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Laut Buzzfeed wird Facebook M unaufgefordert als neuer Kontakt freigeschaltet, sobald man als Nutzer für die Testphase freigegeben worden ist. Im Grunde genommen kann man mit dem virtuellen Assistenten wie mit jedem anderen Bekannten aus der Freundesliste auch chatten  – mit dem Unterschied, dass M auch ohne zu Murren verschiedenste Fragen beantwortet und Aufgaben erledigt. Im Test wird beispielsweise nach dem nächstgelegenen vegetarischen Restaurant gefragt, auch die komplette Buchung eines Flugs inklusive Bezahlung und dem Eintrag eines Termins im Kalender nimmt Facebook M vor.

Wie viel „Mensch“ steckt noch in Facebook M?

Das Ganze  geschieht derart natürlich, dass man nicht umhin kommt sich zu fragen, wie viel von der Unterhaltung von der künstlichen Intelligenz und wie viel von einem echten Menschen übernommen worden ist? Anders als bei der Konkurrenz, helfen nämlich menschliche Trainer bei zu schwierigen Fragestellungen aus und beantworten so im Zusammenspiel mit der künstlichen Intelligenz die Anliegen der Nutzer. Im Laufe der Zeit sollen die menschlichen Trainer aber immer weiter in den Hintergrund treten – andernfalls wäre es sicher enorm schwierig, in Zukunft sämtliche 700 Millionen Facebook Messenger-Nutzer zeitnah mit den passenden Informationen zu versorgen.

Quelle: Buzzfeed

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