Facebook-Marketplace: Nutzer sabotieren den Launch mit unmoralischen Angeboten

Laura Li Tung

Als direkten Konkurrenten zu Ebay Kleinanzeigen und Craigslist startete Facebook vor Kurzem seinen eigenen Online-Flohmarkt. Für den Verkauf sollen keinerlei Gebühren anfallen.

Facebook-Marketplace: Nutzer sabotieren den Launch mit unmoralischen Angeboten

Laut offiziellen Angaben des sozialen Netzwerks nutzen bereits 450 Millionen Menschen monatlich Facebook, um ihr Hab und Gut an den Mann zu bringen - bislang aber eher behelfsmäßig über entsprechende Gruppen. Folglich schien es also richtig, einen eigenen Online-Flohmarkt zu eröffnen, der den Usern An- und Verkauf erleichtern soll. Als Mischung aus Ebay Kleinanzeigen, Craigslist und Amazon sagt Facebook seinen etablierten Konkurrenten den Kampf an.

Facebook-Marketplace vs. Ebay Kleinanzeigen

Aktuell ist Facebook-Marketplace nur in den englischsprachigen Ländern verfügbar, aber auch dort hat sich Facebook den Launch der Plattform sicherlich anders vorgestellt. Entgegen der Marketplace-Richtlinien wurden nämlich einige illegale Angebote hochgeladen. Diese Angebote beinhalteten unter anderem Tiere, Waffen, sexuelle Dienstleistungen - und sogar Babys.

Marketplace-Launch wider Willen

Natürlich hätte Facebook klar sein sollen, dass viele Nutzer die Funktion missbrauchen würden und hatte einige Sicherheitsvorkehrungen vorbereitet - eigentlich. Ein Glitch hatte veranlasst, dass Facebooks Screening-System nicht angeschlagen hatte. Facebook selbst versprach dieses Problem zu beheben, bevor es den Zugriff auf den Marketplace auf weitere Länder ausweitet.

Der New York Times zufolge sei das nicht das erste Mal, dass Facebook Probleme mit Schmuggelware hätte. Facebook-Gruppen, die sich dem Verkauf von Waffen gewidmet hatten, waren in der Vergangenheit auffällig geworden. Nach regelmäßigem Gruppen-Screening war es möglich, den illegalen Verkauf einzuschränken. Marketplace hingegen solle dem Upload von illegalen Angeboten automatisch vorbeugen. Wann es Facebook möglich ist, den Bug zu beheben, wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.

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21 Beiträge, in denen alte Leute kläglich auf Facebook scheitern.

Launch in Deutschland unklar

Bisher hat der Online-Flohmarkt nur in den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland seine Zelte aufgeschlagen. Weitere Märkte sollen in den nächsten Monaten folgen. Wann das Feature auch in Deutschland verfügbar sein wird, bleibt abzuwarten.

Quellen: t3n, engadget

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