Facebook will Werbung besser an die Nutzer anpassen

Kamal Nicholas 3

Facebook lebt nicht zuletzt davon, den Nutzern Werbung zu präsentieren. Und wie macht man noch mehr Geld? Indem man die Werbung besser auf die Nutzer abstimmt.

Auf Facebook sind insgesamt mehr als 1,5 Millionen aktive Werbetreibende unterwegs, die auf sich oder eins ihrer Produkte aufmerksam machen wollen. Verständlich also, dass einem als Nutzer oftmals auch Werbung angezeigt wird, die man selbst gänzlich uninteressant oder vielleicht sogar störend findet. Das Resultat: Weniger Klicks auf diese Werbung, was letztendlich weniger Einnahmen für Facebook bedeuten dürfte.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass das soziale Netzwerk hier etwas ändern möchte. Bisher war es Nutzern bereits möglich, bestimmte Werbungen auszublenden. Dadurch konnte Facebook natürlich bereits in Erfahrung bringen, welche Werbungen ein Nutzer nicht interessant findet, allerdings gab dies noch keinen Aufschluss darüber, warum dies der Fall ist.

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Jetzt mit Angabe eines Grundes

Deshalb geht Facebook nun einen Schritt weiter und bietet Nutzern die Möglichkeit, einen spezifischen Grund dafür anzugeben, warum eine Werbung ausgeblendet wurde. Dies soll dann Facebook bei der Entscheidung helfen, ob diese Werbung später auch anderen Nutzern gezeigt wird oder eben nicht.

Zusätzlich will Facebook außerdem Feedback von solchen Nutzern mehr Beachtung schenken, die nur selten eine Werbung entfernen, da diese Nutzer sich offensichtlich deutlich durch eine ganz bestimmte Werbung (und nicht etwas Werbung im Allgemeinen) gestört fühlen.

Wie bei jedem anderen Beitrag auch lässt sich Werbung schnell und einfach verstecken.

 

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Neu ist nun, dass Facebook danach nachfragt, warum genau man diese Werbung nicht mehr sehen möchte.

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Laut Facebook wird dies für die meisten Werbetreibenden keinen merkbaren Unterschied ausmachen, da es vor allem um Werbung geht, die einen negativen Effekt auf die Nutzer haben. Und für die Nutzer dürfte das darin resultieren, dass in Zukunft noch mehr passende Werbung angezeigt wird.

Quelle: Facebook via derStandard

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