Eine künstliche Intelligenz, die genau so heißt wie Tony Starks (aka. Iron Man) Helfer und die mit den Stimmen von Morgan Freeman und Arnold Schwarzenegger spricht? Das klingt abgefahren und lässt Alexa, Siri und den Herrn Assistant ganz schön uncool aussehen.

Nachdem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gestern einen ausführlichen Bericht gepostet hat, der beschreibt, was technisch hinter seinem Projekt namens Jarvis steckt, beglückt er uns heute mit zwei Videos aus der Praxis. Das gezeigte Familienidyll strotzt nur so vor Komik, zuweilen auch unfreiwillig.

Künstliche Intelligenz „Jarvis“: Idealisierte Darstellung

Was uns Mark Zuckerberg da präsentiert, ist eine idealisierte Variante dessen, was Jarvis theoretisch leisten könnte. In der Praxis ist das System noch nicht so weit, wie es im Video dargestellt wird. Aber es gibt einen guten Einblick – es zeigt, was der Gründer des sozialen Netzwerks vor hat und ist um einiges unterhaltsamer als sein Bericht der technischen Grundlagen, die er gestern gepostet hatte.

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Eine schematische Darstellung des Projekts Jarvis (Quelle: Mark Zuckerberg / Facebook) https://www.facebook.com/notes/mark-zuckerberg/building-jarvis/10154361492931634
Eine schematische Darstellung des Projekts Jarvis (Quelle: Mark Zuckerberg / Facebook)https://www.facebook.com/notes/mark-zuckerberg/building-jarvis/10154361492931634

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Wir sehen einen hölzern schauspielernden Zuckerberg (32), wie er morgens aufsteht und fortan sein Assistenzsystem Jarvis ihm den Tag erleichtert, indem es sich immer wieder nützlich zeigt. Das fängt an mit der Erinnerung an den Terminplan und geht weiter mit der T-Shirt-Kanone, die ihn mit frischer Kleidung versorgt. In den Nebenrollen sieht man seine Frau Priscilla Chan (31) und seine Tochter Max (1), die ebenso von Jarvis „unterhalten“ werden. An die Coolness von Robert Downey Jr. in seiner Rolle als Tony Stark kommt die Familie allerdings nicht ran – Sorry, Mark. Für Schmunzeln sorgt die Stimme von Morgan Freeman beim Frühstück und für echte Lacher dann die von Arnold Schwarzenegger, als Jarvis ruft „Stop her!“, während Max sich aus ihrem Zimmer bewegt.

Ganz sachlich betrachtet lässt sich zusammenfassen: Zuckerberg zeigt uns, dass das Thema künstliche Intelligenz in Form eines Assistenzsystems bei Facebook auf dem Plan steht und hohe Priorität genießt. Wir dürfen also damit rechnen, dass da irgendwann ein Konkurrent zu Alexa, Siri, Cortana und Google Assistant kommen könnte.

Quelle: Facebook / Mark Zuckerberg

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