Wie hoch ist das Facebook-Mindestalter?

Paul Henkel 2

Regelmäßig kommt die Diskussion auf, ob das Mindestalter für die Facebook-Nutzung eventuell geändert wird. Wo die aktuelle Altersgrenze liegt und was es mit Kinder-Accounts auf sich hat, erfährst du in diesem Artikel.

Offiziell müssen alle Nutzer, die sich für ein eigenes Facebook-Konto in Deutschland registrieren, 13 Jahre alt sein. Die Grenze stammt aus dem amerikanischen Jugendschutzgesetz. Wer ein falsches Alter angibt, verstößt gegen die Nutzungsbedingungen. Er muss damit rechnen, dass sein Konto von Facebook gesperrt wird.

Löschen von Accounts unterhalb des Facebook Mindestalters

Bilderstrecke starten(22 Bilder)
21 Beiträge, in denen alte Leute kläglich auf Facebook scheitern

Facebook stellt auf seiner Seite sogar ein Formular bereit, in dem andere Nutzer, Konten von Nutzern melden können, bei denen sie den Verdacht haben, dass es sich um ein Kind handelt, das noch unter 13 Jahre alt ist. Facebook prüft die Meldungen und löscht dann gegebenenfalls den Account.

Für Eltern, die gemeinsam mit ihrem Kind entscheiden, dass dieses sein - eigenmächtig angelegtes - Facebook-Profil doch besser löschen soll, besteht natürlich die Möglichkeit, das Konto direkt und dauerhaft zu löschen. Sie müssen nicht den Weg über die Meldung an Facebook gehen. Stattdessen führen sie das Prozedere durch, das auch alle anderen Nutzer durchklicken müssen. Wie man sein Facebook-Konto löschen kann, haben wir in diesem Artikel erklärt.

Altersgrenzen in anderen sozialen Netzwerken

Andere soziale Netzwerke wie YouTube machen widersprüchliche Altersvorgaben. Bei der Anmeldung muss man bestätigen, dass man mindestens 13 Jahre alt ist. An anderer Stelle wird das  erforderliche Alter für den Abschluss eines bindenden Vertrags vorausgesetzt. Das liegt in Deutschland bei 18 Jahren. Bei Twitter gilt wie bei Facebook ein Mindestalter von 13 Jahren. Der Messengerdienst Whatsapp hat in seinen AGB ein Whatsapp-Mindestalter von 16  Jahren angegeben.

 

Umfrage: Ist Merkels Datensteuer eine gute Idee?

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert eine Reform des Steuersystems: Sie spricht von „Bepreisung von Daten“ und zielt damit auf Internetkonzerne, die mit Nutzerdaten Geld verdienen. Sind Daten der Rohstoff der Zukunft und was ist von diesem Vorschlag zu halten?

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

* Werbung