Foxconn meldet Umsatzrückgang im Dezember

Thomas Konrad 13

Apple-Zulieferer Foxconn muss im Dezember 2015 einen Umsatzrückgang von 20 Prozent hinnehmen — im Vergleich zum Vorjahr, aber auch zum Vormonat. Anfang 2016 will Apple angeblich die iPhone-Produktion zurückfahren.

Foxconn meldet Umsatzrückgang im Dezember

12,3 Milliarden US-Dollar Umsatz machte die Hon Hai Precision Industry Co., die am Markt unter dem Namen Foxconn operiert. 20 Prozent weniger als im Vormonat und im gleichen Monat des Vorjahrs. Damit habe man gerechnet, sagte ein Unternehmenssprecher.

Foxconn konnte die Erwartungen der Analysten für 2015 nicht erfüllen; die rechneten mit einem Umsatzwachstum von 7 Prozent. Am Ende sind es 6,42 Prozent geworden und damit etwas weniger als im Vorjahr: 2014 wuchsen die Umsätze um 6,53 Prozent, berichtet Reuters.

Auch der Dezember-Umsatz vom Chiphersteller Taiwan Semiconductor war im Dezember rückläufig, berichtet die Agentur. Im Vergleich zu 2014 — damals sorgten Apples iPhone 6-Modelle für rasantes Wachstum — seien die Umsätze im vergangenen Jahr nur um die Hälfte gewachsen.

Langsamer Start für 2016

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Berichten zufolge will Apple die iPhone 6s-Produktion im ersten Kalenderquartal 2016 zurückfahren. Rund ein Drittel weniger Einheiten könnten demnach produziert werden, um die groß gewordenen Rücklagen der Händler abzubauen. Ursprünglich plante der Hersteller wohl, ähnlich viele Geräte zu produzieren wie im Vorjahr — im Falle von iPhone 6 und iPhone 6 Plus.

 

 

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