Foxconn-Roboter angeblich nicht für iPhone-Produktion geeignet

Thomas Konrad 15

Eigentlich sollten spezielle Roboter künftig Teile der iPhone-Produktion übernehmen. Doch aus dem Plan wird nun offenbar nichts: Angeblich sei die Arbeit der „Foxbots“ nicht präzise genug.

Foxconn-Roboter angeblich nicht für iPhone-Produktion geeignet
Bildquelle: TechinAsia.

Der Bericht stammt von der chinesischem Wirtschafts-Webseite Jiemian (übersetzte Version). Die Roboter hätten in Testläufen mit einer eine Genauigkeit im Bereich von 0,05 Millimetern gearbeitet; Apples Produkte werden üblicherweise mit einer Toleranz on 0,02 Millimetern gefertigt.

Die Foxbots sollten zunächst lediglich mit größeren Komponenten arbeiten und Schrauben festdrehen. Nicht einmal dafür seien sie dem Bericht zufolge geeignet.

Ein Grund für das angebliche Scheitern der Roboter könnte sein, dass sie in Teilen von der Automobilindustrie übernommen wurden. Sie seien daher nicht flexibel genug, um dünne und komplexe Geräte zu fertigen.

Bei Foxconn arbeite man bereits an einer neuen Roboter-Generation, heißt es im Bericht.

Anfang September stellte Apple die aktuelle iPhone-Generation. iPhone 6 und iPhone 6 Plus haben deutlich weniger Ecken und Kanten und kaum sichtbare Spalte. Gerade dort, wo Bildschirm und Gehäuse aufeinandertreffen sind sehr geringe Toleranzen  notwendig. iPhone 4, 4s, aber auch das iPhone 5 und das iPhone 5s hatten gerade an diesen Stellen noch etwas mehr Spielraum.

Apples iPhone 6 und das iPhone 6 Plus sind mit einem neuen A8-Chip, erneut mit 64-Bit-Architektur, und einem M8-Koprozessor ausgestattet. Beide Geräte verfügen außerdem über ein besseres Retina HD Display mit höheren Auflösungen als bisher. Die Bildschirme sind tatsächlich die offensichtlichste Neuerung: 5,5 und 4,7 Zoll gibt es diesmal – so genannte Retina HD Displays. 1920 mal 1080 und 1334 mal 750 Pixel beherbergen sie.

7,1 (6 Plus) beziehungsweise 6,9 Millimeter sind die neuen Geräte dünn; das iphone 5s ist 7,6 Millimeter tief und wiegen 172 beziehungsweise 129 Gramm.

via Macrumors

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* gesponsorter Link