iPhone-Hersteller Foxconn plant Milliardeninvestition in Indonesien

Julien Bremer

Der taiwanesische Zulieferer Foxconn hat angekündigt, in Indonesien bis zu eine Milliarde Dollar in ein neues Werk zu investieren. Dort sollen dann in erster Linie Produkte für den lokalen Markt produziert werden.

iPhone-Hersteller Foxconn plant Milliardeninvestition in Indonesien

Das Unternehmen, das unter anderem im Auftrag von Apple Produkte herstellt,will in der indonesischen Hauptstadt Jakarta eine komplett neue Fertigungsstätte errichten. Das hat ein offizieller Sprecher von Hon Hai Precision Industry, dem Mutterkonzern von Foxconn, bestätigt. Die Infrastruktur sei dort um Längen besser als im Rest des Landes. Einen detaillierten Investmentplan will das Unternehmen der lokalen Verwaltung in drei Monaten präsentieren.

Die Investitionen sollen in drei bis fünf Jahren abgeschlossen sein und in dem Werk sollen dann vielfältige Felder abgedeckt werden: von der Forschung und Entwicklung neuer Produkte, über Softwaredesign bis hin zur Montage von Einzelteilen. Insbesondere der indonesische Markt soll mit diesem Standort besser erschlossen werden. Das Land hat rund 240 Millionen Einwohner und das Wachstumspotenzial für Smartphoneverkäufe ist groß.

Dieser Schachzug ist eine Folge der Umstrukturierungsmaßnahmen von Foxconn. Nach dem das Unternehmen zahlreiche Aufträge von Apple an Pegatron verloren hat, war es gezwungen, sich breiter aufzustellen, damit es weiter wachsen kann. Insgesamt hat der Zulieferer Produktionsstätten in mehreren Ländern, darunter China, Brasilien und Mexiko.

via Cult of Mac

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