Gameloft: Alle künftigen Spiele werden Free2Play

Philipp Gombert 7

Als einer der ersten Entwickler von kostenpflichtigen Spielen für mobile Plattformen macht Gameloft nun die Kehrtwende: Alle zukünftigen Spiele des Studios werden Free2Play-Titel. Damit richtet man sich nach dem Trend – oder eher nach dem Geld?

Die Bekanntgabe erfolgte mehr oder weniger offiziell über Twitter. Ein Nutzer richtete sich mit dem Wunsch nach neuen Premium-Titeln wie unter anderem „Modern Combat 4: Zero Hour“ über den Kurznachrichtendienst an das Unternehmen. Die Antwort folgte trocken und deutlich: Gameloft wird in Zukunft nur noch Free2Play-Spiele entwickeln.

Ähnlich reagierte das Unternehmen auf die Nachfrage eines deutschen Nutzers:

Es bleibt abzuwarten, ob Gameloft die besagten Free2Play-Titel nach dem gewohnten Prinzip aufbauen und dementsprechend etwa Coins für echtes Geld anbieten wird, sodass Wartezeiten „weggekauft“ werden können. Als einer der größten Entwickler für iOS-, Android- und Windows-Games könnte man allerdings auch an einem neuen Modell arbeiten, das auf weniger gewinnorientierte Methoden setzt.

Free2Play-Titel erzielen den höchsten Gewinn

Aus finanzieller Sicht ist die Wende allerdings durchaus nachvollziehbar. So haben Studien erst vor Kurzem gezeigt, dass kostenlose Spiele mit In-App-Käufen den größten Gewinn erzielen. Demnach gaben mobile Spieler 2015 im Durchschnitt 76 Euro für Free2Play-Games aus. Damit ist der Unterschied zu PC- und Konsolenspielen nur marginal. Am meisten Geld wurde für „Game of War - Fire Age“ ausgegeben, hier zahlte der Spieler im Durchschnitt umgerechnet 483 Euro für In-App-Käufe. Man werfe außerdem einen Blick auf die zehn erfolgreichsten beziehungsweise umsatzstärksten Apps im Play Store und App Store — allesamt Free2Play-Titel.

Quelle: Twitter via Toucharcade

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