Gameloft im Interview: Freemium, Paymium und neue Zielgruppen

Frank Ritter 4

Am gestrigen Freitag lud Gameloft zu einer Veranstaltung nach Berlin, um die Pläne für 2012 zu erläutern. Wir haben die Möglichkeit genutzt und waren vor Ort. Im androidnext-Interview erläutert Gregory Wintgens von Gameloft gegenüber Amir den Unterschied der Geschäftsmodelle Freemium und Paymium, welche neuen Zielgruppen man erschließen und welche Distributionskanäle Gameloft nutzen will.

Gameloft - Interview mit Gregory Wintgens - Ausblick 2012 (Android & iOS) - androidnext.de.

Wer mobil spielt, kommt um den Namen Gameloft nicht herum. Modern Combat, Dungeon Hunter, Real Football, Let’s Golf und Asphalt sind nur einige der bekannten Serien, die sich zu Bestsellern auf der iOS- ud Android-Plattform gemausert haben.

Trotz der meist guten Qualität der Spiele gab in der Vergangenheit gelegentlich auch Anlass zur Kritik an Gameloft. Etwa als der Verkauf von Apps über Gamelofts eigenem Store nicht richtig funktionierte oder die Einschränkungen bei Freemium-Apps wie Let’s Golf 3 zu sehr ins Spielerlebnis eingriffen. Aber Gameloft lernt aus seinen Fehlern und ergreift 2012 Maßnahmen, um Spieler zufriedenzustellen: Alle Gameloft-Spiele kommen werden auch über den Android Market verkauft, Freemium-Games erhalten mehr Basis-Content. Des weiteren ist mit Gameloft Live! ein soziales Netzwerk an den Start gegangen, über das Spieler miteinander kommunizieren und Spielerfolge vergleichen können.

Wir sind gespannt, wie sich Gameloft 2012 entwickeln wird, denn auch wenn der Publisher ein etablierter Titan im Mobile Games-Business ist, haben sich die Franzosen nie vor Experimenten, neuen Ideen und Nachjustierungen der eigenen Strategien gesperrt.

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