GameStop: Mann bricht mit Tüte über dem Kopf in eine Filiale ein

Michael Sonntag

Manche Verbrecher tragen für einen Einbruch schwarze Hauben, Tier- oder Clownmasken. Dieser Täter, der letzte Woche in eine amerikanische GameStop-Filiale eingebrochen ist, entschied sich allerdings für das Modell Durchsichtige Plastiktüte. „Ihr könnt uns helfen, ihn zu schnappen, sobald ihr aufgehört habt zu lachen“, schrieb die Polizei zur Überwachungsaufnahme.

Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte das St. Marys Police Department das Überwachungsvideo von dem Überfall. Darin ist der Einbrecher zu sehen, der sich zur Tarnung die Verpackung einer Wasserflasche über den Kopf gezogen hat. Gegenüber Kotaku teilte die Behörde mit, dass der Mann das Glas der Vordertür zerstört hat, um in den Laden zu gelangen.

Darüber, was der Täter gestohlen hat, wenn er überhaupt etwas mitgehen ließ, machte die Behörde keine Aussage. „Das verleiht dem Wort Wasserkopf eine vollkommen neue Bedeutung“, witzelte die Polizei unter ihrem Video, während sie die Leute um Hinweise zur Identität des Täters bat.

Zwar bin ich kein ausgebildeten Ermittler, aber von meiner L. A. Noire-Erfahrung ausgehend, weist der gezielte Lauf des Täters darauf hin, dass er etwas Bestimmtes gesucht hat. Vielleicht ein Spiel, das gerade frisch herauskam oder ein bestimmtes Merch-Objekt, das der Täter zu überteuert fand. Dämlich ist seine Tat aber allemal.

Wasserkopf dürfte sich mit seiner Tat wohl die Spitze einer neuen Liste verdient haben:

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Was das Outfit angeht, fällt die Zuordnung schwieriger. Was meinst du? Ist das ein billiges Buzz Lightyear-Cosplay oder doch Mr. Freeze aus Batman? Wenn GameStop nicht gerade desaströse Umtauschaktionen veranstaltet, lockt das Spielgeschäft auch andere irre Gestalten an. Zum Beispiel den Spieler, der seinen selbstgebastelten Steinzeit-Controller loswerden wollte.

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