GameStop hat einen Bericht über das Fiskaljahr 2016 vorgelegt. In dem Bericht wird offengelegt, dass die Einzelhandelskette 150 Filialen schließen wird, die sich als nicht profitabel erwiesen haben. Damit verfolgt das Unternehmen eine Strategie, die schon vor Jahren angekündigt wurde.

Nintendo Switch im Rückblick.

Obwohl vor kurzem darüber berichtet wurde, dass laut GameStop die Nintendo Switch den erfolgreichste Konsolenstart seit Jahren markiert, scheint das Unternehmen auch im Jahr 2016 mit Problemen gekämpft zu haben. Wie schon in den Jahren zuvor zieht die Einzelhandelskette daraus ihre Konsequenzen und schließt etwa 150 Filialen.

Ist das das Ende der AAA-Spiele?

In einem Abschlussbericht für das Geschäftsjahr 2016 wurde diese Maßnahme angekündigt. Grund hierfür ist vor allem das schwache vierte Quartal, das am 28. Januar endete: Laut einer Auswertung von der englischsprachigen Website Polygon liegt dies unter anderem an der verkauften Software. Hier sank der Gewinn um 19,3 Prozent. In puncto Hardware gingen die Verkaufszahlen sogar um 29,1 Prozent zurück.

Eine Ursache hierfür sieht GameStop in der starken Konkurrenz: Andere Unternehmen wie Amazon oder Toys R Us drängen zunehmend auf den Konsolenmarkt. Hinzu kommen laut GameStop schwache AAA-Titel, die sich allgemein schlecht verkauft haben. Beispiele nennt das Unternehmen hier nicht.

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Schnelle Reaktionen auf den Bericht kamen vor allem von den Aktionären: Der Preis für die Aktie des Unternehmens fiel auf 20 Dollar. Damit hat der Aktienkurs für GameStop nach zwölf Monaten Sinkflug seinen vorläufigen Tiefpunkt erreicht.