GameStop befindet sich in einer elementaren Krise. Es wird vermutet, dass das Videospielverkaufs-Unternehmen bereits alle Notfallpläne in Betracht zieht, unter anderem auch von einer anderen Firma übernommen zu werden.

 

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Es könnte das Ende von GameStop sein, wie du es kennst. Da in den letzten Jahren immer mehr Spiele digital über Stores oder das Internet verkauft werden, sinkt die Nachfrage nach Hardcover-Verkaufsläden immens. So mussten laut GameRant allein letztes Jahr in Amerika über 150 GameStop-Filialen geschlossen werden.

Die abnehmende Relevanz schlägt sich auch im Aktienkurs nieder. Während GameStop 2007 noch eine Marktkapitalisierung von 9,4 Milliarden Dollar aufweisen konnte, ist dieser Wert bis 2018 auf 1,42 Milliarden gefallen. Da der Aktienwert vor kurzem aber wieder um 13 Prozent gestiegen ist, gehen Experten davon aus, dass das mit einer kommenden Übernahme durch ein externes Unternehmen in Zusammenhang steht.

Zu den Firmen, die Interesse an GameStop gezeigt haben, gehört Sycamore Partners. Obwohl noch nichts offiziell bestätigt worden ist, wäre eine Übernahme der effektivste Weg, um das Unternehmen vor dem Ruin zu retten. Diese Entscheidung hätte aber auch zur Folge, dass der neue Eigentümer diverse Strukturen ändert und Mitarbeiter entlässt, um die Gläubiger zu bezahlen.

Ja, es war nicht immer einfach:

Mit einem Spieleverleih und der PS4-Eintauschaktion versuchte GameStop immer wieder, den Spielern in Gedächtnis zu bleiben und mit den digitalen Stores zu konkurrieren. Es bleibt abzuwarten, wie es mit dem Unternehmen weitergehen wird. Welche Erinnerungen verbindest du mit GameStop? Hast du geahnt, dass dieser Tag irgendwann kommen wird? Sag uns deine Meinung!

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