Gamestop: Unternehmen soll nun doch nicht verkauft werden

Marvin Fuhrmann

Seit Ende letzten Jahres sollen die Verantwortlichen hinter Gamestop in Gesprächen mit Investoren sein, um das Unternehmen endgültig zu verkaufen. Das Vorhaben scheint allerdings erneut gescheitert zu sein.

In einem Schreiben an die Investoren wurde schon im Juni 2018 davon gesprochen, dass ein Verkauf von Gamestop durchaus eine Option wäre. Seither ziehen sich die Gerüchte über mögliche Käufer immer weiter. Wie die Seite CNBC jetzt berichtet, soll das alles wieder vorbei sein. Gamestop soll sich gegen den Verkauf entschieden und damit die eigenen Aktien auf Absturzkurs gesendet haben.

Die Geschichte von Gamestop in einer Bilderstrecke.

Bilderstrecke starten
11 Bilder
Die 9 größten Fails von und mit GameStop.

Demnach wären durch die Ankündigung mehr als 430 Millionen Dollar flöten gegangen, was einem Aktienverfall von 27,2 Prozent entspricht. Gamestop lieferte auch gleich eine Erklärung für den Verkaufsstopp. Demnach hätte ein potenzieller Käufer im Moment nicht ausreichend Geld, um das Unternehmen zu kaufen. Erst vor wenigen Wochen wurde ein weiterer Geschäftszweig des Unternehmens namens „Spring Mobile“ für 735 Millionen Dollar verkauft. Dieser befindet sich natürlich nun mit im Pool des gesamten Gamestop-Unternehmens.

Diese Games haben das Jahr 2019 ordentlich gestartet.

Die Releases im Januar 2019 auf einen Blick.

Vermutlich wird Gamestop mit dem Gewinn erst einmal Schulden abtragen und den Rest wieder in das Unternehmen investieren, um den Verkauf von Games und Sammelobjekten erneut voranzutreiben. Im Endeffekt ändert sich also vorerst nichts für die Kunden von Gamestop.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung