Garmin Virb 360: GoPro-Konkurrent filmt in 5K

Johann Philipp

Garmin sagt der GoPro den Kampf an und stellt eine 360 Grad Action-Kamera vor, die vollgestopft ist mit neuer Technik: AR, 5K, 360 Grad, vier Mikros und ein Stabilisator. Was bringt die Hightech-Kamera?

Garmin Verb 360 Actioncam.

Mit der „Virb 360“ stellt Garmin eine 360 Grad Action-Cam vor, die vor allem für Sportler und Outdoor-Fans interessant ist. Sie ist wasserdicht, stoßfest und ziemlich kompakt. Das muss sie auch sein, weil sie wohl die meiste Zeit auf Fahrradhelmen klebt, oder an Fallschirmen hängt.

5,7 K Filmaufnahmen

Die neue Garmin-Kamera filmt Videos in 360 Grad mit einer Auflösung von bis zu 5,7 K bei 30 fps. Ein eingebauter Bildstabilisator reduziert Bewegungen im Video. Vier Mikrofone zeichnen den Ton auf. Panorama-Fotos lassen sich mit der Virb 360 mit bis zu 15 MP schießen. Zusätzlich gibt es ein GPS-Modul, Kompass und Lagesensor. Gesteuert wird die Kamera über haptische Knöpfe an der Oberseite, oder über Sprachbefehle. Die Speicherkapazität kann bis zu 128 GB erweitert werden. Mit WLAN, Bluetooth und NFC sind alle gängigen Funkstandards an Board.

 360: Zusatzinfos im Video

Ein Feature, das die Kamera von der Konkurrenz abhebt, ist die Möglichkeit Informationen direkt ins Video einzublenden. Garmin nennt es Augmented Reality, auch wenn das nicht ganz richtig ist, bleibt es eine coole Idee: Die Kamera misst über GPS die Geschwindigkeit und Höhe. Mit einem verbundenen Brustgurt wird auch die Herzfrequenz angezeigt. Diese Daten werden in Echtzeit ins Video eingeblendet. Die Kamera selbst hat nur ein kleines LCD-Display um ein paar Einstellungen vorzunehmen. Echtes Augmented Reality wäre es nur, wenn das Video auch in Echtzeit angezeigt werden würde. Die Zusatzinfos lassen sich aber nur im Nachhinein auf dem Smartphone oder PC ansehen.

So weit ist die Konkurrenz allerdings noch nicht. Platzhirsch GoPro wird wohl erst Ende des Jahres eine 360-Grad-Kamera anbieten. Bis dahin bleiben diese beliebte Modelle als Konkurrenten:

Facebook Live wird unterstützt

Wenn ihr mit eurem Smartphone einen Hotsport freigebt, streamt die Kamera eure Videos auf Facebook als Livestream, oder lädt das Video direkt auf YouTube hoch. Mit der dazugehörigen App lässt sich das Filmmaterial auch gleich grob bearbeiten und teilen. Doch der Spaß hat auch zwei große Haken: Der Akku hält nur eine Stunde und die Kamera kostet 800 Euro. Ab Juni soll sie bei uns in Deutschland verfügbar sein.

Quelle: Garmin, The Verge

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