Nachdem Anfang des Monats noch angenommen wurde, dass die Preise für Grafikkarten im Herbst sämtliche Erwartungen sprengen sollen, gibt es jetzt einen Lichtblick. Die Hauptursache löst sich nämlich auf.

 

GigaByte

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Wie Digitimes berichtete, verzeichneten mehrere große Grafikkartenhersteller, darunter Gigabyte und MSI, dass sie im April 2018 40 Prozent weniger Produkte auslieferten. Das hat einen Preisabfall zur Folge.

Dieser Anteil bezieht sich auf die Kryptominer, deren Währungsgeschäfte um Ether und Monero sich kürzlich dramatisch verringert haben. Sie kaufen jetzt entweder gar keine Grafikkarten mehr oder steigen auf andere Geräte zum Schürfen um.

Wenn mit der gesunkenen Nachfrage die Gewinnspanne von 50 Prozent auf 25 herunterfällt, könnten Grafikkarten in nächster Zeit wieder günstiger werden. Das hängt aber zusätzlich davon ab, ob sich der Krypto-Mining-Markt wieder erholt oder weiter schrumpft.

Das Geschäft um die virtuelle Währung ist mysteriös und so richtig durchblickt es keiner:

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Grafikkarten-Preise in nächster Zeit entwickeln. Mehrere Modelle wurden auch schon wieder günstiger. Letztens empfahl ein Krypto-Unternehmer den PC-Spielern noch, am besten selbst zu schürfen, um sich die teureren Karten leisten zu können. Das wird vermutlich nicht mehr nötig sein.

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