„Programmiersprachen sind wie Werkzeuge.“ (Bildquelle: Pexels)
„Programmiersprachen sind wie Werkzeuge.“ (Bildquelle: Pexels)
Apple iMac bei Cyberport anschauen

Haufler: Da scheiden sich die Geister – diese Frage hat ähnlich viel Zündstoff wie die nach dem besten Fußballverein oder der besten Automarke. Ich würde mit einer Script-Sprache anfangen. Ein bisschen hängt es auch davon ab, was ich machen will. Zum Basteln von Webseiten kann man mit JavaScript und PHP anfangen. Viele Spiele kann man mit Lua scripten und erweitern. Ansonsten lohnt es sich, immer mal einen Blick auf die verbreiteten Sprachen zu werfen: Java, C, C++, Python – diese können zwar sehr viel, man braucht aber auch einen längeren Atem, weil man am Anfang da ein bisschen überrannt wird von den vielen Möglichkeiten und Problemchen.

Sehr von Vorteil ist, dass viele Programmiersprachen die gleichen Begriffe und Konzepte verwenden, also kann man am Anfang eigentlich fast nichts falsch machen bei der Sprachauswahl. Im Prinzip sind Sprachen wie Werkzeuge: Manchmal braucht man einen Hammer und manchmal einen Schraubendreher – je nachdem, woran man arbeitet.

6. Wo finde ich gute Anleitungen, die mir zum Einstieg weiterhelfen?

Haufler: Im Internet sind richtig gute Tutorials zu finden. Je nach Sprache gibt es da super Anleitungen auf YouTube oder auf Blogs und anderen Webseiten. Empfehlen kann ich unter anderem CodersGuide, den YouTube-Kanal von Neil Rowe und den Kanal LearnCode.academy.

Stackoverflow.com ist eine hervorragende Webseite bei allerlei Problemen und Fragen – hier bekommt man eigentlich immer eine Antwort. Auch spannend ist github.com – hier kann man nicht nur kostenlos eigene Projekte ablegen, man kann auch bei vielen großen und bekannten Programmen (beispielsweise Linux) direkt in den Quelltext schauen und so viel darüber lernen, wie es andere machen.

Andreas, vielen Dank für das Interview!

Unterm Strich bleibt für uns die Erkenntnis, dass Leidenschaft und Erfahrung fast alles sind. Keinen unnötigen Respekt vor der Aufgabe haben – einfach loslegen, Probleme erkennen und selbst recherchieren, wie man diese löst. Das bringt nicht nur Freude am eigenen fertig programmierten Werk, sondern auch Erfahrungen, die dir später nützlich sein werden. Wichtig ist, Freude am Programmieren zu haben, der Rest kommt dann ganz von alleine, je länger du am Ball bleibst.

Hast Du weitere Tipps, wie man den EInstieg ins Programmieren schafft? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

Bildnachweise:
„Team“: Unsplash / Pixabay (CC0)
„Woman Coding“: Negative Space / Pexels (CC0)

Wie gut kennst du Tony Hawk's Pro Skater?