Andromeda: 10 neue Details zum Android-Nachfolger

Rafael Thiel 11

Mit Andromeda strebt Google dem Vernehmen nach die schon länger im Raum stehende Verschmelzung von Android und Chrome OS an. Bis zum kolportierten Release 2017 ist es zwar noch eine Weile hin, allerdings soll im Rahmen des bevorstehenden Google-Event am 4. Oktober angeblich bereits eine offizielle Ankündigung erfolgen. Im Vorfeld sind nun erste Details zum neuen Betriebssystem aus Mountain View durchgesickert.

Andromeda: 10 neue Details zum Android-Nachfolger

Natürlich befindet sich Andromeda noch in der aktiven Entwicklung. Dementsprechend verfügen vermeintliche Details zum aktuellen Zeitpunkt nur über vorbehaltene Gültigkeit. Nichtsdestotrotz lässt sich anhand der durchgesickerten Informationen bereits die Richtung erkennen, in die Google mit Andromeda gehen will. Lange Rede, kurzer Sinn – folgende Einblicke ließ eine angeblich mit der Materie vertraute Person durchsickern:

  1. Andromeda ist für praktisch jedes Medium zugeschnitten; sprich: Smartphones, Tablets und Laptops.
  2. Langfristig möchte Google von Android weg und Andromeda omnipräsent einsetzen (ähnlich wie Windows 10).
  3. Aktuell kann Allo, der neue Messenger von Google, nur bedingt überzeugen, allerdings soll die nächste Version auf Andromeda-Geräten deutlich „mehr Sinn machen“.
  4. Außerdem wird Allo unter Andromeda in etwa so funktional wie iMessage auf Apple-Geräten und mutmaßlich auch genauso tief ins System integriert sein.
  5. Andromeda wird nicht einfach ein Android mit Fenstern á la Windows sein, ebenso wird sich das Betriebssystem deutlich von Chrome OS unterscheiden. Es soll zudem in größerem Umfang Cloud-basierter sein als Android.
  6. Andromeda hat auch das Ziel, Nutzer noch stärker an die (Cloud-) Dienste von Google zu binden.
  7. Dennoch soll Andromeda, zumindest im aktuellen Entwicklungsstadium, noch problemlos offline nutzbar sein.
  8. Die meisten älteren Geräte werden nicht mit Andromeda kompatibel sein. Das gilt auch für das Nexus 9, auf dem das OS derzeit intern getestet wird. (Dafür dürften die gestiegenen Hardware-Anforderungen verantwortlich sein.)
  9. Ob das Betriebssystem am Ende tatsächlich als Andromeda erscheinen wird, ist noch unklar. Der Name könnte auch ein interner Codename bleiben.
  10. Am 4. Oktober könnte (!) Entwicklern erste Einblicke in Form eines „Dev-Kits“ gewährt werden. Im November ist zudem mit „irgendeiner Preview“ zu rechnen.

Andromeda: Bis zum Release kann sich alles wieder ändern

Noch stehen hinter Andromeda viele Fragezeichen. Zudem sei an dieser Stelle erneut darauf hingewiesen, dass die genannten Details mit Skepsis genossen werden sollten. Die Quelle, die sich an Stephen Hall, Chefredakteur von 9to5Google, wandte, soll zwar glaubwürdig erscheinen, ist aber unbestätigt. Demnach nehmen wir die Informationen einfach mal zu Kenntnis und warten den 4. Oktober ab. Es ist allerdings auch durchaus denkbar, dass Andromeda kommenden Dienstag komplett unerwähnt bleibt und Google die Ankündigung zu einem späteren Zeitpunkt vornimmt – möglicherweise abseits des Rampenlichts in Form eines einfachen Blog-Eintrags für Entwickler.

Quelle: Stephen Hall @Twitter

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Google: Teaser zum Pixel-Event am 4. Oktober.

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