Andromeda: Neue Details zu Hardware, Features und Release durchgesickert

Rafael Thiel 6

Es sind neue Details zu Andromeda durchgesickert. So soll das neue Betriebssystem quasi als Android 8.0 fungieren und 2017 erscheinen. Außerdem ist die Rede von über Plattformen hinweg synchronisierten Benachrichtigungen. Die ersten Hersteller sollen bereits an passender Hardware arbeiten.

Andromeda: Neue Details zu Hardware, Features und Release durchgesickert

Warum eigentlich Andromeda? Der Ursprung des Namen ist genauso nebulös wie die Informationsfragmente, die nach und nach ans Tageslicht gelangen. Bekannt ist, dass Andromeda quasi die Verschmelzung von Android und Chrome OS darstellt. Das Betriebssystem wird gesteigerte Hardwareanforderungen haben, sich durch enge Cloud-Anbindung hervortun und auf diversen Gerätetypen flexibel zum Einsatz kommen. Ein 2-in-1-Laptop namens Pixel 3 wird dem Vernehmen nach als Referenz herhalten. Das ist der aktuelle Stand, grob zusammengefasst.

Andromeda: Hardware-Partner bereits involviert

Die Kollegen von 9to5Google wollen nun weitere Details in Erfahrung gebracht haben. Demnach sollen aktuell zwei Hersteller an adäquater Hardware arbeiten. Diese soll im dritten oder vierten Quartal 2017 auf den Markt kommen. In Anbetracht der letzten Gerüchte, wäre Huawei ein denkbarer Partner. Das chinesische Unternehmen arbeitet gemäß älterer Gerüchte bereits an einem Tablet für das Andromeda OS. Die Entwicklung an Android 8.0 wird wohl im Übrigen bereits mit der seit Jahren laufenden Vorbereitung für Andromeda zusammengeführt. Das würde in den bisher von Google gepflegten Zeitplan passen, wonach eine neue OS-Version immer im Herbst final erscheint. Bis dahin sollen alle mit Android 7.0 Nougat in Verbindung stehenden Updates unabhängig von Andromeda entwickelt werden.

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Andromeda: Synchronisierte Benachrichtigungen und Inhalte

Eine weitere Erkenntnis betrifft das Benachrichtigungssystem unter Andromeda. Offenbar wird das Betriebssystem eingehende Benachrichtigungen über alle verbundenen Geräte hinweg synchronisieren. Das Ganze wird über den Google-Account des Nutzers laufen. Außerdem soll ebenjene „machine learning software“ zum Einsatz kommen, die kürzlich für Play Music vorgestellt wurde. Auf diesem Wege wählt eine Benachrichtigung selbstständig Form und Zielgerät aus, basierend unter anderem auf dem Standort, der Uhrzeit und dem aktuell aktiven Gerät. Das Ziel von Google ist es, Redundanz zu vermeiden und Informationen nur dann bereitzustellen, wenn sie wirklich vonnöten respektive nützlich ist.

Wie bereits erwähnt, wird Andromeda sich verstärkt an der Cloud orientieren. Dazu gehört wohl auch, dass neben den Benachrichtigungen auch die Inhalte ausgewählter Apps auf allen Geräten synchron gehalten werden. Dieses Feature zielt vorrangig auf Kommunikationsdienste ab und rückt den Google-eigenen Messenger Allo in ein ganz neues Licht, der quasi als iMessage-Konkurrent auf jedem Gerät laufen könnte. Das Bild, das die Gerüchte zu Andromeda zeichnen, zeigt ein Geräte-unabhängiges Betriebssystem, das dem Nutzer nahtlos auf Smartphone, Tablet, Laptop und Co. zur Verfügung steht.

Andromeda: Release offenbar im Herbst 2017 angedacht

Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass Google im Herbst 2017 eine gewaltige Präsentation in petto haben wird. Es wird mit Andromeda ein neues Betriebssystem geben, außerdem ist mit neuer Hardware verschiedener Geräteklassen zu rechnen. Nähere Details sind aktuell noch Mangelware. Womöglich lanciert Google im Frühjahr 2017 bereits eine Entwicklervorschau, wie es bei Android 7.0 geschehen ist. Bis dahin wird uns die Gerüchteküche aber sicherlich noch auf Trab halten und mit neuen Informationsfragmenten versorgen.

Quelle: 9to5Google

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