Andy Rubin: Android-Schöpfer verlässt Google

Jan Hoffmann

Andy Rubin, der als Schöpfer des populären Android-Betriebssystems gilt, kehrt dem US-Konzern Google den Rücken. Zuletzt hatte Rubin die Robotics-Gruppe geleitet, nun will er einen Inkubator für Startups gründen.

Andy Rubin: Android-Schöpfer verlässt Google

Im Jahre 2003 hatte Andy Rubin mit der Entwicklung von Android begonnen. Bereits zwei Jahre später, im Sommer 2005, kaufte Google das bis dato noch recht unbekannte Unternehmen. Bis zum Frühjahr vergangenen Jahres leitetet Andy Rubin die Entwicklung von Android, woraufhin er von Google-Manager Sundar Pichai abgelöst wurde und sich seither der Roboter-Entwicklung widmete.

Wie das Wall Street Journal nun unter Berufung auf den Suchmaschinenriesen berichtet, hat Rubin sein Amt bei Google nun endgültig niedergelegt und einen Inkubator für Startups im Technik-Segment gegründet. Als Grund für sein Ausscheiden bei Google nennt der Andoid-Erfinder den Drang verspürt zu haben, etwas Eigenes zu machen.

Der amtierende Google-Chef Larry Page bedankt sich in einer Stellungnahme für sein jahrelanges Engagement bei Google. Der Ausstieg von Rubin ist für den US-Konzern zweifelsohne ein Verlust, wenngleich mit James Kuffner bereits ein Nachfolger für die Leitung der Robotics-Abteilung gefunden wurde.

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