Google Home im Teardown: Da ist ja ein Chromecast drin

Stefan Bubeck

Die Bastlerkollegen von iFixit haben Googles smarten Heimlautsprecher zerlegt. Viele der im Inneren verborgenen Bestandteile kennt man bereits: Sie wurden schon im 2015er Chromecast verbaut.

Nicht nur Amazon möchte mit Echo in unseren Wohnungen heimisch werden, auch der Suchmaschinenriese aus Mountainview hat eine Lösung parat. Bei Googles wundersamer Verwandlung in einen Hardwareanbieter spielt die intelligente Steuerzentrale Google Home eine gewichtige Rolle. Per Zuruf sollen wir den Google Assistant aufrufen, damit dieser uns das Leben zu Hause angenehmer macht.

Ein Chromecast mit Lautsprecher in einem schicken Gehäuse

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In der Werkstatt von iFixit kommt man immer wieder zu erkenntnisreichen Entdeckungen, wie neulich beim Google Pixel XL, in dem eine ganze Menge Samsung steckt. Nun, das Google Home geht da einen ähnlichen Weg.

Es ist im Prinzip eine Komposition bewährter Komponenten, diesmal vor allem bekannt aus Googles Streaming-Media-Adapter Chromecast – um genau zu sein der Version von 2015. Die CPU (Marvell 88DE3006 Armada 1500 Mini Plus dual-core ARM Cortex-A7), der Flash-Speicher (Toshiba TC58NVG1S3HBA16 256 MB NAND) und der Arbeitsspeicher (Samsung K4B4G16 512 MB B-Die DDR3 SDRAM) sind identisch mit dem kleinen Bruder, allerdings ist dieser mit größeren Speichervarianten bestückt.

Diesen als Basis zu nutzen, ist nicht abwegig, die Aufgaben der Gadgets sind technisch gesehen nicht weit voneinander entfernt. Google Home muss natürlich um den Aspekt Kommunikation bereichert werden, dazu sind Mikrofone und Speaker verbaut. Die Lautsprecher-Treiber stammen von den dänischen Spezialisten Peerless, das sollte eine gute Voraussetzung für einen ordentlichen Klang sein. Die 2-Zoll-Membran wird zusätzlich durch zwei Passivradiatoren unterstützt.

Die Ingenieure geben 8 von 10 Punkten für die Reparierbarkeit. Gelobt werden die ausschließliche Verwendung von Standardschrauben und der modulare Aufbau mit wenigen beweglichen Teilen. Bemängelt wurde die sehr schwer zu lösende Platine mit der LED-Steuerung, hier hat Google offenbar zu einer Menge Klebstoff gegriffen.

Quelle: iFixit

Google Home – Hands Free Help from the Google Assistant: Commercial.

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