Google Home: Preis und Verfügbarkeit des smarten Lautsprechers bekanntgegeben

Kaan Gürayer 11

Bereits Ende Mai im Rahmen der Entwicklerkonferenz I/O 2016 wurde Google Home das erste Mal präsentiert. Viel Neues hatte Google am heutigen Tage in San Francisco also nicht zu berichten, konnte jedoch erstmals Preis und Verfügbarkeit des smarten Lautsprechers nennen und nutzte die Bühne, um Möglichkeiten und Funktionen von Google Home besser zu erläutern. 

Introducing Google Home: Commercial.

Zunächst zum Preis: Für 129 US-Dollar soll der Lautsprecher, der wohl vornehmlich Amazons Echo ins Visier nimmt, über die Ladentheke gehen. Marktstart ist Anfang November, Vorbestellungen nimmt der US-Konzern aber bereits heute an. Im Preis inbegriffen ist ein sechsmonatiges Probe-Abo von YouTube Red, der werbefreien und mit zusätzlichen Inhalten gespickten Variante der Videoplattform.

Aufmerksame Beobachter der Technikbranche werden wissen, das YouTube Red noch nicht in Deutschland verfügbar ist – und Gleiches wird bis auf Weiteres auch auf Google Home zutreffen. Erst im Frühjahr 2017 soll der intelligente Lautsprecher in eigenwilliger Lippenstift-Form nach Deutschland kommen, wie uns ein Google-Mitarbeiter auf Nachfrage mitteilte.

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Google Home: Intelligentes Tages-Briefing

Die vielfältigen Fähigkeiten von Google Home wurden in San Francisco erneut unter Beweis gestellt. Insbesondere das gezeigte Tages-Briefing imponierte: Nach dem Aufstehen informiert Google Home morgens auf Befehl über die Uhrzeit, das Wetter, den Verkehr auf dem Weg zur Arbeit und anstehende Termine des Tages. Dabei war das gezeigte Ergebnis keine bloße Abfolge von reinen Informationen, die Sprachausgabe wirkt sehr menschlich und natürlich. Das gilt auch für die Suchanfragen, die ebenfalls mit Google Home möglich sind.

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Steuerung von Smart-Home-Geräten

Ebenso wurde gezeigt, wie sich Google Home als Medienzentrale eignet und etwa (vorausgesetzt, die Geräte sind mit einem Chromecast bestückt) Fernseher oder Musikanlage steuern kann. Löblich: Der smarte Lautsprecher gibt sich offen und versteht sich auf verschiedene Video- und Musik-Streaming-Apps wie Play Music, Spotify oder Netflix. Die Integration von Smart-Home-Geräten verschiedener Hersteller wie Nest, IFTT oder Samsung wurde ebenfalls demonstriert, womit Google Home neben Amazon Echo auch mit Apples HomeKit in Konkurrenz tritt.

Nachdem die offizielle Vorstellung im Mai noch relativ vage war, zeigte der Suchmaschinenanbieter in San Francisco, was mit Google Home alles möglich sein wird – und schürte damit weiter die Vorfreude auf den Deutschlandstart des  Smart-Home-Lautsprechers, dessen Frontcover wahlweise aus Stoff oder Metall besteht und in verschiedenen Farbausführungen angeboten werden wird.

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