Google kündigt VR-Brillen ohne Kabel, Smartphone oder PC an

Johann Philipp 1

Google will Virtual-Reality-Headsets vom Ballast aus Kabeln und anderer Hardware befreien. Dazu kooperiert der Konzern mit Lenovo und HTC. Auch zum Thema Augmented Reality gibt es Neuigkeiten.

Introducing WorldSense – Move naturally in VR.

Vor einem Jahr hatte Google die VR-Plattform „Daydream“ vorgestellt. Dazu passend dann die Brille „Google Daydream View“, in die man ein Smartphone einlegt, um dann Virtual Reality genießen zu können. Diese Einschränkung soll nun mit zukünftigen Geräten wegfallen. Das komplett unabhängige VR-Headset kommt, so die Botschaft auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2017.

Virtual Reality: Die Standalone-Headsets kommen

Die Liste der Daydream-geeigneten Smartphones wird im Sommer um Samsungs neue Flaggschiffe Galaxy S8 und S8 Plus erweitert. Die aktuelle Übersicht findet ihr auf der entsprechenden Daydream-Seite.

Leider noch wenig konkret, aber immerhin kein vages Gerücht mehr: Standalone-Headsets, die ohne Smartphone, PC oder Kabelstrang auskommen, sollen im Laufe des Jahres erscheinen. Dazu arbeitet Google mit dem Chiphersteller Qualcomm zusammen, um ein Referenz-Headset zu entwerfen. Darauf sollen andere Hardware-Partner dann aufbauen können. Genannt wurden in diesem Zusammenhang HTC (Hersteller der Vive) und Lenovo. Zu sehen gibt es bisher nur diese Zeichnungen:

 

Wer nicht warten möchte und einen geeigneten PC besitzt, kann auch jetzt schon zur Oculus Rift greifen:

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Top-10-Handys: Das sind die besten Kamera-Smartphones.

Augmented Reality: Genauere Positionsbestimmung, auch innerhalb von Gebäuden

Google Tango ist eine Kerntechnologie für VR und AR, die Smartphones dabei helfen soll, die Umgebung zu erkennen und passende Informationen einzublenden. Als nächstes Tango-geeignetes Smartphone wurde das 8-GB-RAM-Monster ASUS ZenFone AR bestätigt.

Entscheidend für die Performance von AR-Hardware ist, dass diese möglichst exakte Positionsinformationen verfügt, um Abstände richtig einzuschätzen und die richtigen Inhalte anzuzeigen. Mit dem neuen Visual Positioning Service (VPS) soll dies im Gebäudeinneren in einer besonders hohen Qualität möglich sein.

Quelle: Google

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