Macht Google bald schon Rexona, Dove und Axe Konkurrenz? Ein neuer Patentantrag zeigt, dass der Internetgigant offenbar an einem neuen Wearable arbeitet, dass die sportliche Aktivität seines Trägers misst und bei Bedarf einen Duft absondert, um unangenehmen Körpergeruch zu überdecken. 

 

Google

Facts 

Suchmaschinenbetreiber, Roboterkonzern, Hersteller von selbstfahrenden Autos und vieles, vieles mehr – Google ist wahrlich der Tausendsassa im IT-Sektor und hat gefühlt in fast jeder Branche seine Finger im Spiel. Dass das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View bald aber unter die Deo-Hersteller gehen könnte, überrascht dann doch. Natürlich wäre Google nicht Google, wenn es sich hier um ein normales Deo handeln würde.

Im Patentantrag, den der Konzern 2012 beim amerikanischen Marken- und Patentamt (USPTO) einreichte und der jetzt bewilligt wurde, wird ein kleines tragbares Gerät beschrieben, das Aktivitätssensoren verbaut hat und messen kann, inwieweit sich sein Träger sportlich verausgabt. Bei Bedarf kann das Gerät, das beispielsweise an den Gürtel angebracht wird, dann einen Duft absondern, um strengen Körpergeruch zu überdecken. Im Inneren des Wearables ist ein kleiner Lüfter angebracht, der dafür sorgen soll, dass sich das Deo auch schnell verbreitet. Aber das clevere Gadget hat noch mehr zu bieten, denn es ist auch mit dem Netz und den sozialen Netzwerken seines Trägers verbunden. So kann Googles Deo-Gadget feststellen, ob die Freunde seines Trägers in der Nähe sind und anschließend eine Karte der Umgebung auf sein Smartphone schicken. Der Träger kann dann eine alternative Route wählen – schließlich will ja niemand stinkend seinen Freunden unter die Augen treten.

Noch ist unklar, ob aus dem Patentantrag jemals ein marktreifes Produkt wird. Oftmals patentieren Unternehmen auf „gut Glück“, um für etwaige Rechtsstreitigkeiten in der Zukunft gewappnet zu sein. Aber es ist auf Fälle interessant zu sehen, auf welch verrückte Ideen Googles Mitarbeiter so kommen.

Quelle: USPTO, via: NY Daily News

Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.