Das wurde aber auch Zeit: Nach Deutschland und Österreich erhält nun auch die Schweiz endlich eine nicht an Mobilfunkverträge oder Kreditkarten gebundene Möglichkeit, um Apps und Games sowie weitere Medien über Google Play zu erstehen. In Bälde wird man dort laut einer Hilfeseite bei Google Play Guthabenkarten erstehen können.

Die Schweiz ist in der Regel etwas schlechter versorgt als ihre deutschsprachigen Nachbarländer. Sowohl neue Android-Geräte erscheinen dort, so hört man von eidgenössischen androidnext-Lesern regelmäßig, in geringerer Zahl und teils mit enormem Versatz, aber auch Google Services werden dort nicht so schnell freigeschaltet wie in Deutschland und Österreich.

Doch wie rappte das bedeutende Schweizer Multitalent René Baumann einst? „Let me say, we can find a way – stand up for the rules and pray.“ Das Bitten und Betteln scheint sich nun endlich auszuzahlen, zumindest was die Bezahlmöglichkeiten im Google Play Store angeht. Denn nach Deutschland und Österreich ist offenbar in Kürze auch die Schweiz dran, was die Verfügbarkeit von Play Store-Geschenk- beziehungsweise -Guthabenkarten angeht.

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Eine Google-Hilfeseite listet nun die als eines der „Demnächst verfügbar“-Länder und gibt gleichzeitig zudem die Geldwerte an, in der die Guthabenkarten zur Verfügung stehen werden. Das sind 30 CHF, 50 CHF und 100 CHF – nach aktuellem Umrechnungskurs entsprechen die Abstufungen grob etwa 25 Euro, 40 Euro und 80 Euro.

Wann die Guthabenkärtchen in den Kantonen an den Start gehen, ist noch unbekannt. Das hat weniger mit dem Schweizer Bankgeheimnis zu tun, sondern eher damit, dass sich Google in solchen Angelegenheiten ungern in die Karten (pun intended) schauen lässt.

Wie findet ihr es, dass Schweizer Bürger von Zug bis St. Gallen, von Basel Landschaft bis Uri bald auch per Play-Guthaben zahlen können? Wir hier aus dem „großen Kanton“ sehen das – Achtung, Hammerjoke: – neutral. Meinungen und natürlich auch erste Sichtungen der Guthabenkarten könnt ihr gerne im Kommentarbereich hinterlassen.

Quelle: Google-Hilfe [via mobiFlip]

Bild „DJ Bobo“: CityShake.de @ Flickr (cc)