Die Kollegen von Gizmodo Australien haben ein Trainings-Dokument zu sehen bekommen, auf denen die Spezifikationen des Nexus 7-Tablets von Google und Asus gelistet sind, das vermutlich im Laufe der Woche auf der Google I/O offiziell präsentiert wird. Das Dokument birgt zwar keine großen Überraschungen, bestätigt dafür aber die bisherigen Vermutungen.

So soll das Google-Tablet wie erwartet mit einem auf 1,3 GHz getakteten Tegra 3-SoC laufen, eine 12-Kern-GeForce-GPU zur Grafikdarstellung nutzen, mit 1 GB RAM ausgestattet sein und in zwei Festspeichergrößen kommen: 8 GB oder 16 GB.

Ebenfalls an Bord sein wird NFC sowie, damit verbunden, das Android Beam-Feature. Als Screen kommt ein mit 1280 x 800 Pixeln auflösendes IPS-Display zum Einsatz. Wie vermutet gibt es keine rückwärtige Kamera, nur eine 1,2 MP Frontkamera für den Videochat. Der verbaute Akku soll das Nexus 7 bis zu neun Stunden mit Strom versorgen.

Auch zu den Preisen für die USA finden sich Informationen in dem Dokument: So wird das 8 GB-Modell in den Staaten 199 Dollar kosten, die 16 GB-Version geht für 249 Dollar über den Ladentisch.

Weiterhin bestätigte die kurze Lektüre der australischen Gizmodo-Redakteure auch, dass die auf dem Nexus-Tablet installierte Android-Version Jelly Bean sein wird – eine Versionnummer wird nicht genannt; dass es sich aber um Android 4.1 handeln wird, steht aber bereits seit ein paar Tagen fest. Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens der Hinweis, dass Google sich von nun an um die Updates des Betriebssystems kümmern wird – es wird nicht ganz klar, ob das nur für das Nexus 7 oder ganz allgemein für Android Jelly Bean gelten soll; Letzteres scheint uns aber eher unwahrscheinlich, auch wenn so natürlich das Fragmentierungs-Problem am effektivsten angegangen werden könnte.

Obiges Foto des Nexus-Tablets postet Gizmodo übrigens, ohne näher auf den Ursprung einzugehen – es könnte also sein, dass das Nexus 7 so aussehen wird, genauso gut könnte es sich um einen Mockup handeln. Mittwochabend wissen wir hoffentlich mehr.

Gizmodo Australien [via Pocket-lint]